Erfolgreiche Teilnehmer der Mathe-Olympiade erhalten Auszeichnungen

Emma Hoppe fährt zum Landesentscheid

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Die besten Teilnehmer des Altkreises erhielten in der Stadtsparkasse Urkunden und Präsente. ·

Rahden - Algebra, Geometrie, Infinitesimalrechnung – Mathematik ist beileibe nicht jedermanns Sache, auf nicht die von Bürgermeister Bernd Hachmann und Landrat Dr. Ralf Niermann, wie die beiden Juristen bei der Siegerehrung der Mathe-Olympiade auf Kreisebene in der Rahdener Stadtsparkasse unumwunden zugaben. Umso größer war ihr Lob für die Schüler, die sich in ihrer jeweiligen Altersklasse als die besten Rechner erwiesen hatten und nun Urkunde und Präsent aus den Händen der beiden Politiker entgegennehmen durften.

Ihren Ursprung hat die Mathe-Olympiade in der ehemaligen Sowjetunion, seit 53 Jahren werden aber auch in Deutschland in jedem Jahr die Schüler der Klassen 5 bis 13 aufgefordert, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Seit 20 Jahren ist der Kreis Minden-Lübbecke dabei, und genauso lange ist ein Name ganz eng mit der Mathe-Olympiade verknüpft: Bernd Waldmöller. Der Lehrer am Söderblom-Gymnasium koordiniert seit jeher den Wettbewerb. Die vier Sparkassen des Kreises übernehmen das Sponsoring der Siegerehrung auf Kreisebene.

Bevor Niermann die Urkunden überreichte, deren Unterzeichnung ihm wesentlich mehr Spaß gemacht habe als der Mathe-Unterricht früher, dankte er Waldmöller für dessen Engagement, das in jedem Jahr einen reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs garantiere. Auch den zahlreichen Lehrern, die den Kindern den Spaß an der Mathematik nahezubringen versuchten, zollte er Respekt.

Ähnlich äußerte sich Hachmann, der die Mathe-Olympiade als gute Übung fürs Leben bezeichnete. Denn in der Arbeitswelt reiche Wissen allein nicht mehr aus. Auch die Fähigkeit, unter Zeitdruck zu arbeiten, werde immer wichtiger.

Anders als die beiden Politiker hat Stadtsparkassen-Vorstandsmitglied Klaus Kienemann naturgemäß ein sehr gutes Verhältnis zu Zahlen und Formeln. Mathematik könne man im Alltag immer gut gebrauchen, brach er während seiner Begrüßung eine Lanze für die Rechenkunst.

242 Schüler beteiligten sich dieses Mal an der Mathe-Olympiade, doch die Wenigsten bekamen eine Einladung zur Ehrung der Besten in der Rahdener Stadtsparkasse. Eine von ihnen hatte es nicht weit. Die Achtklässlerin Emma Hoppe vom Rahdener Gymnasium ist Beste ihres Jahrgangs und wird den Kreis wie die Sieger der anderen Jahrgänge am 22. Februar in Bielefeld beim Landesrundenentscheid vertreten. Nicht ganz zum Sieg, aber doch für hervorragende vordere Plätze reichte es für die Rahdener Gymnasiasten Anneke Krüger (Note 3), Niklas Hörnschemeyer (2), Stefan Gräber und Jan Holle (beide 3).

Die besten Rechner des Altkreises im Überblick

Jahrgangsstufe 5: Alisha Tahnee tielbürger (Note 2) Noah Allen Barry Spreen (2), Alexander Isaak (2), Marvin Fabrice Wenzel (3), Manuel Ediger (3) alle Söderblom-Gymnasium, Anneke Krüger (3) Gymnasium Rahden.

Jahrgangsstufe 8: Emma Hoppe (1) Gymnasium Rahden, Jan Beckschwew (2), Ines Buldtmann (2), Jenny Teichreb (2) alle Söderblom-Gymnasium.

Jahrgansstufe 9: Phil Luca Radzik (3) Söderblom-Gymnasium

Jahrgangsstufe EF: Niklas Hörnschemeyer (2) Gymnasium Rahden

Jahrgangsstufe Q1/Q2: David Schmidt (1) Wittekind-Gymnasium, Stefan Gräber (3), Jan Holle (3) Gymnasium Rahden. · mer

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