Erneut lebhafter Handel um gutes Gebrauchtes / 51 Verkaufstische in der Wehdemer Begegnungsstätte

Einkauf aus zweiter Hand wieder erste Wahl

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Beim Second-Hand-Basar in der Wehdemer Begegnungsstätte war es rappelvoll. ·

Wehdem - Wie die Heinzelmännchen arbeiteten viele fleißige Helfer um das Second-Hand-Markt-Team Vicky Krüger, Sandra Winkelmann, Nadine Röhe und Melanie Hartmann. Sie schoben Tische hin und her und Stühle beiseite, schließlich mussten 51 Tische für die Verkäufer beim Second-Hand-Basar in der Wehdemer Begegnungsstätte bereit stehen.

Punkt 14 Uhr öffneten sich die Türen zum Verkaufsraum und 140 preisbewusste Käufer, größtenteils Frauen, stürmten gleich zu Beginn durch die Gänge, schoben sich von Tisch zu Tisch und wühlten durch das Angebot. Schicke Sweatshirts gab es für zwei Euro, ebenso die Jeans, für Winterjacken musste etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden. „So schnell, wie die Kinder wachsen, kann man das Geld kaum verdienen“, sagt eine Mutter und freut sich über ein Set aus Mütze, Schal und Handschuhen für einen Euro.

Egal, ob Erstlingsausstattung, Kinderkleidung oder auch Spielwaren, Bücher und Kassetten: Für viele junge Eltern ist der preiswerte Einkauf aus zweiter Hand erste Wahl. Von Bekleidung über Spielzeug und Babywannen, Wickeltischen bis hin zu Fahrrädern, Trettreckern oder Laufrädern wartete alles auf Kundschaft.

„Wir hatten eine riesige Kiste mit Duplo-Steinen dabei, die ist für 15 Euro weggegangen“, freut sich Katrin Klostermann aus Rahden, die beim Verkaufen Verstärkung von ihren beiden Söhnen Torben und Henrik sowie Ehemann Rainer hatte. Sie seien zum ersten Mal in Wehdem beim Second-Hand-Basar dabei, aber das „Geschäft“ laufe richtig gut. Für den nächsten Basar wollen sie sich wieder anmelden. „Falls heute noch etwas übrig bleibt“, freut sich die Familie.

Schon lange vor dem offiziellen Einlass hatten sich lange Schlangen aus Kindern, Eltern und Großeltern gebildet. Da im Vorraum ein gut sortiertes Kuchen- und Tortenbüffet aufgebaut war, ließ sich die Wartezeit bis zur Öffnung aber durchaus versüßen. „Einige kommen sogar extra wegen der rund 30 Torten, die die Aussteller mitgebracht haben“, weiß Krüger.

Zwei Stunden lang herrschte angeregter Handel um gutes Gebrauchtes in der Begegnungsstätte. Gegenüber dem ersten Basar in 2009 hätte sich die Zahl der Verkäufer mehr als verdoppelt, freuen sich die vier Organisatorinnen. Der Erlös aus dem Verkauf von Handarbeitsartikeln geht, ebenso wie der Erlös aus Standgeldern und dem Verkauf von Kaffee und Kuchen, an den evangelischen Kindergarten in Wehdem. · hm

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