Rahdener Feuerwehr-Gerätehaus liegt im Zeitplan / Feuerwehr dokumentiert die Baufortschritte

In einem Monat ist schon Richtfest

Bereits klar zu erkennen sind die Strukturen der Fahrzeughalle des Rahdener Feuerwehrgerätehauses. Voraussichtlich Mitte August wird über dem Gebäude der Richtkranz aufgezogen. Fotos: K. Müller

Rahden - (km) Wer ganz genau wissen will, wie sich der Neubau des Rahdener Feuerwehr-Gerätehauses entwickelt, der muss nur immer zwischendurch mal bei der Feuerwehr Rahden auf die Homepage gehen und sich ein wenig durchklicken. Dort ist dann haargenau beschrieben und bebildert, was sich Monat für Monat seit dem ersten Spatenstich vor einem guten Vierteljahr schon auf der Baustelle getan hat.

       Die Bauarbeiten sind inzwischen weit fortgeschritten und liegen, wie Amtsleiter Uwe Trentelmann vom Amt für Ordnung und Soziales dem Diepholzer Kreisblatt bestätigte, „voll in der Zeit“. In der Praxis heißt das, dass in fast auf den Tag genau in einem Monat das Richtfest gefeiert werden kann.

Derzeit stehen die Arbeiten an der Dachkonstruktion bevor. Etwa drei bis vier Wochen Bauzeit müsse einkalkuliert werden, so Trentelmann. Zum 125-jährigen Bestehen des Rahdener Löschzuges im kommenden Jahr soll dann das Feuerwehrgerätehaus offiziell eingeweiht werden.

Dann wird ein Bauwerk entstanden sein, das den Anforderungen der Rahdener Feuerwehr gerecht wird. Voraussichtlich 1,2 Millionen wird das große Gebäude kosten. Es ist mit einer großen Fahrzeughalle ausgestattet, in der insgesamt sieben Fahrzeuge Platz finden. Gleich neben-an sind eine große geflieste Waschhalle (7 x 13 Meter) und eine überdachte Freifläche mit Pumpenprüfstand und Mülltonnen. 32 Meter lang und 3,5 Meter breit ist der Alarmgang, in dem sich Umkleidemöglichkeiten (Spinde) befinden.

Die sanitären Anlagen entsprechen modernstem Standard, es gibt Räume für die Jugendfeuerwehr, einen Atemschutzraum, eine Werkstatt und einen Lagerraum unter anderem für Ölbindemittel. Die stattliche Größe: 11 x 32 Meter.

Das Hauptgebäude ist zweigeschossig (15 x 10 Meter) und massiv aus dunkelrotem (blaurot geflammtem) Klinker mit zementgrauen Fugen gebaut. Wärmedämmung und Folienbeschichtung sind vorgesehen. Untergebracht sein werden hier Aufenthalts-, Schulungs- und Büroräume.

Auch wenn es jetzt noch nicht zu sehen ist: Fenster und Türen werden rot, die Fahrzeughalle ist mit grauem Betonboden ausgestattet und glatt gescheibter Oberfläche. Der Alarmgang, der Bereich der Jugendfeuerwehr und der Atemschutzraum werden Fliesen als Bodenbelag erhalten. Die Außenverkleidung der Fahrzeughalle wird aus grauen Sandwichelementen mit grober Struktur bestehen, Traufe und Ortgang werden rot ausgeführt.

Im Außenbereich des neuen Gerätehauses haben 40 Personenwagen Platz, es gibt eine Zu- und Ausfahrt in Richtung Südring sowie eine Ausfahrt zum Vordamm.

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