150 Viertklässler schnuppern beim „Tag der offenen Tür“ Gymnasialluft

Eine Schule zum Wohlfühlen

Tiere und Pflanzen in 3-D-Optik: Die Arbeit mit dem Binokular faszinierte die Viertklässler. ·
+
Tiere und Pflanzen in 3-D-Optik: Die Arbeit mit dem Binokular faszinierte die Viertklässler. ·

Rahden - Volles Haus konnte das Rahdener Gymnasium am Sonnabend vermelden, als mehr als 150 Viertklässler der heimischen Grundschulen und potentielle Oberstufenabsolventen mit ihren Eltern der weiterführenden Bildungseinrichtung im Schulzentrum beim „Tag der offenen Tür” einen Besuch abstatteten.

Schulleiterin Ingrid von Mitzlaff betonte, dass man an diesem Tage nur einen kleinen Ausschnitt aus der Arbeit der Bildungsrichtung zeige. Förderung schwächerer, aber auch die adäquate Forderung begabter sei eine Stärke der Bildungseinrichtung, die aufgrund ihrer Größe mit rund 1 200 Schülern und 100 Lehrern ein sehr breites Angebotsspektrum sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Oberstufe biete.

„In den naturwissenschaftlichen und mathematischen Bereichen sind die Schüler in der Teilnahme an Wettbewerben sehr erfolgreich und auch bei den Sprachen verzeichnen wir schöne Erfolge“, berichtete von Mitzlaff zur Begrüßung. In der Oberstufe böten unter anderem Junior-Unternehmen eine Möglichkeit, sich auf den Ernst des Lebens vorzubereiten. „Aber auch das soziale Lernen und Engagement füreinander besitzt bei uns einen hohen Stellenwert“, betonte die Schulleiterin, die froh ist, den Heranwachsenden über eine Vielzahl an Projekten auch praktische Handlungskompetenz in diesem Bereich vermitteln zu können.

Abwechslungsreich gestaltete sich der Probeunterricht, bei dem die angehenden Fünftklässler, angeleitet von den derzeitigen Gymnasialprimanern in ausgewählte Fächer hineinzuschnuppern konnten.

„Wir versuchen die Lerninhalte für unsere Schüler mit praktischen Übungen so transparent wie möglich zu machen, damit sie einen Bezug zur praktischen Verwertbarkeit herstellen können“, erklärte Mathematiklehrer Piotr Krüger, während die Fünftklässler in Spe mit einem Baukasten eine Formel1-Strecke bauten, die sich am Ende unbemerkt zu einer Additionsmaschine entwickelte.

Nicht weniger hatten die naturwissenschaftlichen Fächer zu bieten. Von Blattläusen in 3D unter dem Binokular bis hin zu tanzenden Robotern waren nicht nur die Kinder von den Experimenten und Möglichkeiten beeindruckt. Großer Andrang herrschte darüber hinaus bei der Tier AG. Seltene Insekten wie Fauchschaben und Stabheuschrecken verleiteten nach längerer Beobachtung zu erster „körperlicher Kontaktaufnahme“.

Auch in die Oberstufe durfte geschnuppert werden. Neben Schullaufbahnfragen wurde viel Persönliches angesprochen und Ängste abgebaut. Auch der Vorteil eines Allgebra-Rechners blieb den Gästen nicht lange vorenthalten. „Durch dessen Einsatz werden die Lerninhalte für die Schüler transparenter“, erklärte Dr. Sven Kemminer.

In der Aula hatten die Besucher nach einem Rundgang durch die Schule und der Besichtigung der Fachräume die Möglichkeit, im Gespräch offene oder aufgekommene Fragen zu klären. Schulleiterin von Mitzlaff und ihre Kollegen standen den Eltern ebenso Rede und Antwort wie Schulsozialarbeiterin Claudia Küpper, die Einblicke in die Arbeit ihres Teams gab.

Abschließend zeigte die Bläserklasse, welche Entfaltungsmöglichkeiten die jungen Menschen im musikalischen Bereich erwarten. Jetzt haben Eltern und Nachwuchs bis in die zweite Februarhälfte Zeit, die gewonnen Eindrücke sacken zu lassen. Dann beginnt die Anmeldefrist für das kommende Schuljahr. · Art

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Prächtige Hortensien? Mit diesen Tricks klappt es bestimmt

Prächtige Hortensien? Mit diesen Tricks klappt es bestimmt

Spanien: Wo Formentera sogar Mallorca schlägt - und wo nicht

Spanien: Wo Formentera sogar Mallorca schlägt - und wo nicht

Brütende Hitze in Deutschland - Zum Wochenstart Abkühlung

Brütende Hitze in Deutschland - Zum Wochenstart Abkühlung

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Meistgelesene Artikel

TimeOn will groß rauskommen

TimeOn will groß rauskommen

TimeOn will groß rauskommen
Unbekannter Autofahrer lässt schwerverletzte Frau auf Acker liegen

Unbekannter Autofahrer lässt schwerverletzte Frau auf Acker liegen

Unbekannter Autofahrer lässt schwerverletzte Frau auf Acker liegen
„Mühlenkreis ist zum Storchenkreis geworden“

„Mühlenkreis ist zum Storchenkreis geworden“

„Mühlenkreis ist zum Storchenkreis geworden“
Mord in Minden: Getötete 28-Jährige war schwanger

Mord in Minden: Getötete 28-Jährige war schwanger

Mord in Minden: Getötete 28-Jährige war schwanger

Kommentare