Fast 700 Besucher beim Bikertreffen

Dröhnende Motoren und Blues-Klänge

Längst nicht nur aus dem Mühlenkreis kamen die Teilnehmer am fünften Bikertreffen des Vereins für Jugend, Freizeit und Kultur in Stemwede beim Life House in Wehdem.

Wehdem - (ges) · Offensichtlich hat Mitte September die Ausfahrt zum Life House in Wehdem schon seit Jahren einen festen Platz im Terminkalender der Biker im Mühlenkreis. Und nicht nur bei denen: Beim fünften Bikertreffen des Vereins für Jugend, Freizeit und Kultur in Stemwede (JFK) hatten Gäste aus ganz Ostwestfalen und aus dem benachbarten Niedersachsen ihre „heißen Öfen“ auf dem Gelände beim Life House abgestellt.

        Weil das inzwischen fünfte JFK-Bikertreffen am Sonntag vom Wetter begünstigt war, zählte Organisator Wilhelm Lindemann schon in der Mittagszeit annähernd 400 Maschinen aller gängigen Fabrikate. „Das könnte heute ein Besucherrekord werden“, blickte er optimistisch dem weiteren Verlauf der Veranstaltung entgegen. Immer wieder kamen neue Biker an, während andere den Platz des Geschehens bereits wieder verließen, um den bis dahin sonnigen Tag zu einer ausgiebigen Spritztour zu nutzen.

„Es könnten heute durchaus 650 bis 700 Maschinen werden“, wünschte sich Wilhelm Lindemann mittags. Seine Hoffnungen wurden bis zum Nachmittag erfüllt.

„Die Mischung machts“, begründet Wilhelm Lindemann den Erfolg des jährlichen Treffens der „heißen Öfen“ in Wehdem. „Wir bieten den Besuchern von Beginn an auch bikergerechte Musik und unser gesamtes kulinarisches Angebot von heißem Kaffee und Kaltgetränken über belegte Brötchen und Pizzen bis Pommes rot-weiß.“

Natürlich nutzen die motorisierten Gäste das Beisammensein unter Gleichgesinnten auch wieder zu ausführlichen Benzingesprächen. Sie tauschten „PS-News“ aus und informierten sich bei einem Rundgang durch die abgestellten Maschinen über Neuheiten auf dem Motorradmarkt.

Der rührige JFK-Organisator erinnert sich noch genau an die Anfänge. „2006 sind wir von einem Motorradfan aus unseren Reihen gebeten worden, ein Treffen für Biker zu organisieren. Wir haben uns dann auch um einen passenden musikalischen Rahmen gekümmert. Und das hat sich offensichtlich schnell in der Szene herumgesprochen. Schon die Premiere war ein voller Erfolg.“

Vier der bisher fünf Bikertreffen waren hervorragend besucht. Lediglich im vergangenen Jahr litt die Beteiligung unter widrigen Witterungsbedingungen. „Trotz Dauerregens waren aber immer noch fast 400 motorisierte Gäste da“, wundert sich selbst Wilhelm Lindemann.

Während in der Vergangenheit musikalisch eher rockige Töne angeschlagen wurden, kamen beim jüngsten Treffen der Biker Blues-Freunde zu ihrem Recht: Die „Alligator Blues Band“ begeisterte die Besucher mit mitreißenden Shuffles, fetzigem Jump-Blues und groovenden Swings. Das Quartett aus dem Raum Bielefeld präsentierte bis in die Nachmittagsstunden die gesamte Bandbreite des Blues und stellte sich auch mit eigenen Interpretationen und Arrangements vor.

Frontmann Andreas Grünert, Sologitarrist Bernd Klawa, Bassist Paul-Gerhard Lange und Ellen Hildebrandt an den Drums haben mit ihrem Gastspiel auf der Open-Air-Bühne beim Life House ihre Fangemeinde zweifels-ohne vergrößert.

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