Große und kleine Hunde bei Weltsiegerschau des Vereins IRV Löhne in Kleinendorf präsentiert

„Djego“ findet locker im Handteller Platz

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Hingucker: Chihuahua-Welpe „Djego“ mit seinem Herrchen Michael Berzen. ·

Rahden - KLEINENDORF · Er gehörte ohne Zweifel zu den „Stars“ bei der jüngsten Schau der Weltsieger im Gasthaus Am Museumshof in Kleinendorf. Dabei ist der winzige Chihuahua-Rüde „Djego“ gerade mal zwölf Wochen alt. Er war damit nicht nur der kleinste, sondern auch der jüngste Anwärter auf einen Titel in der Ausstellung des Rassehunde-Verbandes (IRV) Löhne.

Dabei wirkte der winzige, lebhafte Hund noch kleiner an der Leine seines Herrchens, der „Djego“ durch den Ring führte. Besitzer Michael Berzen aus Bad Essen ist rund zwei Meter groß. Der Hüne kann „Djego“ locker im Handteller halten.

Gerade mal 19 Wochen alt, aber um ein Vielfaches größer ist die junge Hundedame „Fenja“ mit ihrem adligen Namenszusatz „vom Schloßpark Malsitz“. Das Berner-Sennen-Mädchen ist der jüngste Familienzuwachs von Edith und Kurt Hantel. Das Rahdener Ehepaar besitzt außerdem noch den Rüden „Ole“, selbstverständlich auch mit blaublütigen Nachnamen „vom Alten Forsthaus“ und will mit dem Berner-Sennen-Pärchen züchten. „Wir wollen gern Nachkommen von Ole haben. Darum haben wir uns für die junge Hündin entschieden“, erklärt Edith Hantel. Doch bis dahin sei es noch ein weiter Weg.

Zunächst müsse „Fenja“ zuchttauglich geschrieben werden, das bedeutet, dass sie strenge Voraussetzungen erfüllen muss. Hunde, die zur Zucht zugelassen werden, sollen nicht nur dem gewünschten Rassestandard, was bei den Rassehundeausstellungen von den Richtern kontrolliert wird, entsprechen, sondern müssen auch frei von Erbkrankheiten sein.

Dies müsse von einem Tierarzt untersucht werden. Besonders verbreitet sei, gerade bei großen Hunden, die Hüftgelenksdysplasie (HD), welche die Tiere in ihrer Bewegung stark einschränkt. Da Hunde Bewegungstiere sind, werden sie dann trotz Schonung kein angenehmes Hundeleben haben und werden nicht alt.

Diese Untersuchungen stehen „Fenja“ noch bevor, aber das äußere Erscheinungsbild der Hündin ist bislang „super“, wie Frauchen Edith Hantel berichtet. „ ‚Fenja‘ hat bereits das Baby-Championat“, sagt sie stolz. Das springlebendige Hundemädchen darf ihre Kindheit zunächst in vollen Zügen genießen, denn erst wenn sie 18 Monate ist, darf sie vom Rüden „Ole“ gedeckt werden.

Bis dahin stehen zwei bis drei Spaziergänge von mindestens zwei Kilometern Strecke auf dem täglichen Unterhaltungsplan.

Und damit „Fenja“ bald ebenso gut erzogen ist wie „Ole“, geht sie jede Woche mit Frauchen in die Welpenstunde in der Hundeschule. · hm

Die Sieger: Best in Show

Großrassen

1. Platz: Siberian Husky „Frodo vom Sonnenberg“ (Besitzer: Stefanie Wunsch aus Dettum)

2. Platz: Collie „Kenny Stern des Glücks of Kassiopeia“ (Britta Steckelbach aus Wagenfeld)

3. Platz: American Akita „Abby vom SyNy‘s Traum Rudel“ (Anke und Günter Beckmann aus Sulingen)

Kleinrassen

1. Platz: Bichon Frisè „Silence of Nature Snoopy“ (Dieter und Birgit Mengel aus Schulendorf)

2. Platz: Dachshund/Rauhh. „Hermes aus dem deutschen Wald“ (Nicole Jürries-Kleinhans aus Elbe)

3.Platz: Havaneser „Cubains Magic Honeybear“ (Marita Specker aus Syke)

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