Oppenweher Fußballerinnen auf Talentsuche / Plattdeutsches Comedia-Duo „Hertha und Hedwig“ schoss den Vogel ab

Deutlicher Sieg für den FCO-Showblock

Globaler Klamauk lokal gewürzt: Der Auftritt des plattdeutschen Comedian-Duos „Hertha und Hedwig“ aus dem niedersächsischen Wietzen war ein Höhepunkt im Showteil des FCO-Winterfestes.

Oppenwehe - (ges) Den größten Hit landeten die Verantwortlichen des FC Oppenwehe bei ihrem Sportlerball im Festsaal von „Meiers Deele“ mit einem komödiantischen Export. Nachdem zum Auftakt der stimmungsvollen Feier die Kickerinnen des Vereins dem beifallsfreudigen Publikum eine „FCO-Talentshow“ präsentiert hatten, brannte das plattdeutsche Comedian-Duo „Hertha und Hedwig“ aus dem niedersächsischen Wietzen ein Slapstick-Feuerwerk ab.

        Das plattdeutsch-rustikale Duo hatte sich gut auf seinen Auftrittsort vorbereitet. Alles, was in Oppenwehe Rang und Namen hat, bekam sein Fett weg – vom FCO-Vorsitzenden Meik Nagel über alle übrigen Vorstandsmitglieder bis hin zu Pfarrer Günter Kreher. „Hertha und Hedwig“ starteten von Beginn an einen Generalangriff auf die Lachmuskeln der Besucher – mit lokal gewürzten globalen Themen.

Schon als die beiden „Damen“ mit einem Uralt-Fahrrad, bepackt mit Holztischchen und einem kleinen Hocker, in den Saal kurvten, hielt es keinen Sportler mehr auf seinem Platz. Das Geschehen der beiden schrulligen „Frauen“ spielte sich im Wartezimmer eines Doktors ab, und da kommen ja bekanntlich die unmöglichsten Themen zur Sprache.

Andreas Varenkamp hatte das Duo schon im Vorfeld mit internen Informationen „gefüttert“, die Hertha und Hedwig gekonnt in ihr von Anfang bis Ende urkomisches Programm einfließen ließen. Zwischendurch wurde es sogar klamaukartig – bei gymnastischen Übungen: „Und sitzt der Busen noch so schlecht, das turnt sich alles wieder zurecht.“

Mit dem Rüttelreim leiteten „Hertha und Hedwig“, die mit kaum enden wollendem Applaus verabschiedet wurden, zur Wahl des „Sportlers des Jahres“ über. Der Titel ging an eine aktive Kickerin des FCO-Damenteams: Linda Spreen. Die Würdenträgerin ist ein ausgesprochen aktives und engagiertes Vereinsmitglied. Sie unterstützt den Vorstand bei administrativen Arbeiten, zählt zu den Stützen der Fußballerinnen, trainiert die Jüngsten im Verein, die Fußball-Minis, und ist Protokollführerin im Jugendvorstand.

Auf die „Sportlerin des Jahres 2009/2010“ entfielen die mit Abstand meisten Stimmen des weit mehr als hundertköpfigen Publikums im Saal. Den zweiten Platz belegte Thorsten Martens, der von den beiden Herren-Teams und der A-Jugend vorgeschlagen worden war, auf Rang drei landete Werner Dick, den die Radfahrer und die Turnfrauen ins Rennen um den Titel geschickt hatten.

Zum Auftakt des Winterfestes hatte „Mister Bingo“ Wilfried Waering die Besucher schon mit mehreren Bingo-Runden unterhalten, und die Aktiven der FCO-Damenfußballmannschaft hatten für den Showteil einen Talentwettbewerb vorbereitet, der so großen Anklang fand, dass sich Vorsitzender Maik Nagel zum Abschluss wünschte, „dass unsere Kickerinnen noch lange die Programmgestaltung für unser Winterfest übernehmen“.

Sechs Gruppen und eine Operndiva (Meik Nagel) bewarben sich um den Titel des „FCO-Supertalents“. Die Rock´n-Rollerinnen Désirée (Vogt) und Kristin (Thomsmeyer) wurden ebenso in der Vorrunde „gebuzzert“ wie die Zauberinnen Christine (Arke) und Christine (Geldmeyer), die Operndiva (Meik Nagel) und das Flötenduo Christina (Vahrenkamp) und Gabi (Spreen). Für die Endrunde qualifizierten sich die „FCO-Angels“ Dajana (Evers), Sarah (Bohne), Julia (Stärke), Lina (Spreen) und Sarah (Lüker), die „Weihnachtsrapperinnen“ Alina (Steinwachs), Kate (Bushell) und Rebecca (Rudolphi) sowie die Gruppe „Jump on it“ mit Franziska (Vatthauer), Jenny (Prissok), Luisa (Tiemann) und Sarah (Klesse). Moderiert wurde der Show-Act von Viktor Boldt und Linda Spreen, das Juroren-Team verkörperten Jeanette Hegerding, Timo Fröhlich und Katharina Hurdelbrink.

Weil die „Angels“ bei der Publikumswertung – wie berichtet – den meisten und lautesten Beifall erhielten, durften sie sich zum Schluss mit dem Titel der „FCO-Supertalente“ schmücken.

Der abschließenden Aufforderung des Vorsitzenden zu einer gleichermaßen langen und stimmungsvollen FCO-Nacht hätte es gar nicht mehr bedurft…

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