„Advent an der Klus“ lockt mit Gemütlichkeit, Stockbrot und Musikdarbietungen

„Der größte Weihnachtsmarkt in Oppenwehe“

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Gesa, Chantal, Mandy und Lia (v.l.) vergnügten sich beim „Advent an der Klus“. ·

Oppenwehe - Der „größte Weihnachtsmarkt in Oppenwehe“ (gern verwendetes Zitat von Peter Kokemor) war am Samstag klein genug, um eine heimelige Atmosphäre zu erzeugen und so vielfältig, dass sich ein Besuch allemal lohnte.

Das wusste auch Andreas Varenkamp zu schätzen. Der Oppenweher lobte die familiäre Atmosphäre des fünften „Advents an der Klus“, „auch wenn gut was los ist“. Sein Töchterlein Marlen (4) hatte ein bisschen Angst, dem Nikolaus Auge in Auge gegenüberzutreten. Deshalb erklärte sie das Stockbrot-Backen über einer mit glühenden Kohlen gefüllten Metallwanne zu ihrem persönlichen Höhepunkt des Nachmittags.

Organisiert hatte den gemütlichen Markt im Oppenweher Ortskern wieder der Klus-Verein um den zitierten Vorsitzenden Peter Kokemor. Die knackige Kälte trieb viele Besucher auf das Rund, wo sie sich vor den Glühwein- und Heißgetränk-Buden, beispielsweise von den Landfrauen, sammelten. Manchen zog es ob der Kälte auch ins geräumige Zelt, wo in einer Ecke Gabi Bahnemann, Angelika Kokemor und Silvia Eikenhorst Adventsartikel verkauften, um Geld für den Erhalt der Klus zu sammeln, in der anderen Ecke Daniel Eikenhorst und Pascal Hassebrock Getränke und vor allem Kinderpunsch ausgaben.

Weihnachtsmarkt in Oppenwehe

Weihnachtsmarkt in Oppenwehe

Buchstäblich im Mittelpunkt des Geschehens, in der Kapelle selbst, veräußerte Claudia Hassebrock Glaskunst. Die kalten Hände ließen sich vorzüglich an einem von Matthias Nolting gebauten Gasflaschen-Heizofen wärmen, und an „Wöllies Wurfbude“ siegte jeder Treffer. Heidschnuckenmilch mit Minze gab es als Spezialität, ebenso wie Schwarten, den Marianne Peglow und Marianne Sprado ausschenkten. Den Hunger stillten die Besucher entweder am Bratwurst-Stand der Jungschützen oder am Schwenkgrill von Jens Möller, der Steaks über Buchenholzkohle garte.

Und auch das Programm war an Gemütlichkeit kaum zu übertreffen. Nachdem Peter Kokemor und Pfarrerin Sigrid Mettenbrink die Besucher begrüßt hatten, sprach Klaus Hüsemann als stellvertretender Vorsitzender von „Wir in Oppenwehe“ einige Worte. Nach dem Weihnachtsspiel „Kinder an der Krippe“, musikalisch begleitet durch Famke Tielbürger am Saxophon und Ann Kachel an der Querflöte, las „Tante Lotti“ (Rossa) Geschichten für Kinder. Der Posaunenchor Oppenwehe unter Leitung von Uwe Spreen sowie Bines Tonleiterspatzen, die direkt von der Bühne des Rahdener Weihnachtsmarkts nach Oppenwehe „geflogen“ waren, verkürzten die Wartezeit auf den Nikolaus. · kap

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