Stemweder Unternehmen baut in Bönen im Landkreis Unna groß angelegte Sportlandschaft

Depenbrock macht Wellness-Wünsche wahr

Freude über den Fortschritt am Bau des Hallenbades in Bönen bei Robert Stams (GSW), Lars Kruel (Projektleiter), Bergkamens Bürgermeister und GSW-Aufsichtsratsvorsitzender Roland Schäfer, Bürgermeister Rainer Eßkuchen, Hermann-Josef Görres (GSW) und Jörn-Hendrik Depenbrock (von links).

Rahden - STEMWEDE/BÖNEN n Die Depenbrock-Systembau GmbH & Co. KG macht in Bönen im Landkreis Unna Wellness-Wünsche wahr. Dort baut das Unternehmen mit Sitz in Arrenkamp eine groß angelegte Sport- und Wellnesslandschaft, zu der ein Hallenbad, ein Saunabereich mit verschiedenen Saunen, Außensolebecken sowie eine großzügige Teichanlage mit Liegefläche gehören.

Das Hallenbad hat ein 25-Meter-Sportbecken mit sechs Bahnen und einem Hubboden. Die Fertigstellung ist für das kommende Jahr vorgesehen.

„In Bönen entsteht im Auftrag der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen eine Sport- und Wellnesseinrichtung der Superlative, auf die sich die Bewohner schon jetzt sehr freuen“, erläutert Jens Uwe Grünert, Geschäftsführer der Depenbrock-Systembau.

Auf insgesamt 570 Quadratmeter Wasserfläche verteilen sich nach Fertigstellung des Hallenbades zahlreiche Becken für Freizeit,- Vereins- und Sportschwimmer, Lehrschwimmer, Kleinkinder und Rehasportgruppen. Neben dem 25-Meter-Becken werden ein 100 Quadratmeter großes Lehrschwimmbecken und ein Kleinkinderbecken errichtet. „Mit der großflächigen Saunalandschaft entsteht ein Refugium für Stressabbau, Vitalität, Lebensfreude, Wellness und Gesundheit“, so Grünert.

Zukunft bauen bedeute hier aber auch, „ein Freizeitbad zu errichten, das den Klimaanforderungen des 21. Jahrhunderts entspricht“: Das Schwimmbad wird durch ein Blockheizkraftwerk versorgt. Die in diesem BHKW entstehende Wärme dient gleichzeitig der Beheizung der benachbarten Goethe-Ganztagsschule und der Dreifeldsporthalle.

Der ökonomische und damit auch ökologische Grundgedanke liegt laut Grünert darin, die Stromerzeugung als Nebenprodukt der notwendigen Wärmeerzeugung für einen Heizprozess zu betrachten. Der erzeugte Strom wird vor Ort verbraucht oder ins Stromnetz eingespeist. Der insgesamt deutlich höhere Wirkungsgrad eines BHKW gegenüber dem herkömmlichen Mischbetrieb aus lokaler Heizung und zentraler Stromversorgung beruht darauf, dass der Energieverlust bei der Stromversorgung hier als Abwärme auftritt, die ohne Transportverlust direkt vor Ort zum Heizen eingesetzt wird, was in zentralen Elektrizitätswerken nicht möglich ist.

Für die Erstellung des Rohbaus wurden in Bönen rund 9 000 Kubikmeter Boden abgefahren, rund 180 Tonnen Stahl für Sohlen, Wände, Decken und die Schwimmbecken sowie etwa 1 900 Kubikmeter Beton verarbeitet. Das gesamte Baugrundstück hat eine Fläche von rund 4 600 Quadratmetern, die überbaute Fläche beträgt 2 480 Quadratmeter.

Das gesamte Leistungsspektrum der Depenbrock Bau- Gruppe umfasst alle Bereiche des Bauens mit Hoch-, Tief- und Straßenbau, Schlüsselfertigbau, Bauen im Bestand, Projektentwicklung und technischer Gebäudeausstattung. Das Unternehmen beschäftigt an seinen sechs Standorten in Arrenkamp in der Gemeinde Stemwede, Hannover, Hamburg, Bielefeld, Duisburg und Poznan/Polen über 600 Mitarbeiter.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Löw-Team bucht EM-Ticket - "Sehr zufrieden"

Löw-Team bucht EM-Ticket - "Sehr zufrieden"

Jahrestag der Proteste: "Gelbwesten" demonstrieren in Paris

Jahrestag der Proteste: "Gelbwesten" demonstrieren in Paris

Baerbock und Habeck erneut an die Spitze der Grünen gewählt

Baerbock und Habeck erneut an die Spitze der Grünen gewählt

Jugendliche gestalten Volkstrauertag in Verden

Jugendliche gestalten Volkstrauertag in Verden

Kommentare