Rahdener Jugendcafé öffnete seine Pforten erstmals bis Mitternacht für junge Leute

Cocktails, Spiele, gute Stimmung

Rahden - (fp) · Seit gut einem Jahr hat das Rahdener Jugendcafé seine neue Heimat in der Mensa der drei weiterführenden Schulen gefunden. Dort haben Kinder und Jugendliche nach der Schule noch die Möglichkeit, ihre Freunde zu treffen und gemeinsam die Zeit zu verbringen. Seit kurzem können sich die Heranwachsenden dort auch abends treffen.

Mittlerweile sind die Räume des Jugendcafés frisch und jugendlich gestaltet, die Wände zieren coole Graffitis. Genügend Unterhaltungsmöglichkeiten gibt es auch. Von der Playstation über Billard- und Tischfußball-Tische bis hin zu PCs mit Internetzugang ist für fast alles gesorgt. Dazu kommen demnächst noch eine Wii und ein Airhockey-Tisch.

Bleibt nur noch ein einziger Wunsch der Jugendlichen: Mehr Zeit im Jugendcafé zu haben. Diesem Wunsch ist die Stadtjugendpflegerin Vanessa Hermeling am Freitag zum ersten Mal mit einer „Chillout Lounge“ entgegengekommen.

„Oft kamen Jugendliche zu mir und haben das Jugendcafé gelobt“, erzählt Vanessa Hermeling. „Dabei äußerten sie auch oft den Wunsch nach mehr Veranstaltungen, vor allem am Abend.“ Zudem wurden verlängerte Öffnungszeiten, wie zum Beispiel in den Ferien, gerne von den Besuchern angenommen.

Am Freitag hatten die Jugendlichen bis 24 Uhr Zeit, sich im Jugendcafé zu treffen, gemeinsam den Abend zu verbringen oder einfach zu „chillen“. Für einen besonderen Anreiz sorgten Vanessa Hermeling und Sina Lesch mit ihrer Cocktailbar, an der sie selbst gemachte alkoholfreie Cocktails für kleines Geld servierten. Für den kleinen Hunger gab es zudem Snacks und Pizzen.

An einem großen Wandprojektor konnten die 14- bis 19-jährigen Besucher Playstation spielen, während die Sofas zum gemütlichen Quatschen einluden – und natürlich konnten die Heranwachsenden auch die Musik am Abend selber bestimmen.

„Ich finde es echt gut, dass das Jugendcafé auch mal länger offen hat. Man trifft immer nette Leute, und alle haben gute Laune“, findet auch Patrick Tiedecke (14). „In Rahden war ein Treffpunkt für junge Leute wirklich nötig, denn viele brauchen einen Platz, wo sie auch abends hingehen können“, erklärt Kreisjugendpfleger Daniel Kapteina. Auch er half am Abend mit und spielte mit den Jugendlichen Billard und dekorierte viele mit Henna-Tattoos.

Die rege Nachfrage der jungen Rahdener bestätigte das Konzept von Vanessa Hermeling. Eine Fortsetzung der abendlichen Veranstaltungen ist ihrer Meinung nach durchaus denkbar, allerdings müsse so etwas „natürlich auch etwas Besonderes bleiben“.

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