Nutzungskonzept für Oppenweher Lehrschwimmbecken Thema im Ausschuss

Chance für zwei Vereine

Oppenwehe - Der FC Oppenwehe und der Bürgerverein „Wir in Oppenwehe“ machen sich bekanntlich dafür stark, dass das stillgelegte Lehrschwimmbecken im Spargeldorf erhalten bleibt. Wie es in der Ankündigung für die nächste Sitzung Schul-, Kultur- und Sportausschusses der Gemeinde Stemwede heißt, haben die Vereine deshalb begonnen, ein Nutzungskonzept zu erarbeiten. Und die Verwaltung schlägt der Politik vor, dieses Konzept grundsätzlich mitzutragen.

Mit dem Rektor der Oppenweher Grundschule, Ansgar Matern, und den Verwaltungsvertretern Klaus Tellbüscher (Fachbereich Bau und Planung) und Jörg Bartel (Leiter Fachbereich Schule/Sport/Kultur) haben die Vorsitzenden Ralf Nünke (FCO) und Lars Mentrup (WiO) laut der Verwaltung ein erstes, „sehr konstruktives Sondierungsgespräch“ geführt. Während der Sitzung des Schulausschusses am Mittwoch, 5. Juni, bekommen die Oppenweher die Gelegenheit, ihre Ideen vorzustellen. Die Politik wiederum hat an diesem Tag die Gelegenheit, das Becken und die weiteren Sportstätten ab 16,30 Uhr in Augenschein zu nehmen, denn der Ausschuss tagt ab 17 Uhr öffentlich in der Oppenweher Grundschule.

Sollte das Gremium die Ideen der Vereine „positiv begleiten, kann die Verwaltung gemeinsam mit den Vereinen eine Planung einschließlich Kosteneinschätzung erstellen“, heißt es in den Sitzungsunterlagen. Auf Grundlage dieser Planung könnte dann eine endgültige Entscheidung über eine mögliche Nachfolgenutzung getroffen werden.

Stellung nehmen sollen Mentrup und Nünke in der Grundschule zu den Themen Becken-Bedarf, Auslastung, Übernahme der Umbaukosten, (Teil-)Übernahme der Betriebskosten und eine mögliche Übernahme der kompletten Einrichtung durch die beiden Vereine.

In Betracht zieht die Stemweder Gemeindeverwaltung aber auch weiterhin einen Abbruch des Lehrschwimmbeckens, dessen Sanierungskosten zuletzt von zwei Experten auf 431000 Euro geschätzt worden waren. Vor der jüngsten Schulauschussitzung hatte sie der Politik den deutlichen Rat gegeben, auf die Sanierung aus Kostengründen zu verzichten, zumal alle Schüler Schwimmunterricht in anderen Bädern erhalten können. Der Ausschuss sprach sich daraufhin Mitte März dafür aus, das Becken nicht auf Gemeindekosten sanieren zu lassen. Die Politiker hielten sich aber alle Optionen für eine Folgenutzung offen (wir berichteten). Bei Abriss „wird die Gemeinde dauerhaft von Unterhaltungs- und Betriebskosten befreit, kann aber auch die räumlichen Ressourcen dauerhaft nicht mehr nutzen“, gibt die Verwaltung zu bedenken.

Weiterhin werden bei der Juni-Sitzung unter anderem Berichte aus den Stemweder Schulen gehalten. Neben den Schulleitern geben Gemeindeheimatpfleger Klaus Winkelmeier und Gemeindesportverbandsvorsitzende Brigitte Bollmeier einen Einblick in ihre (ehrenamtliche) Arbeit. Bollmeier wird auch die aktuelle Sportvereinsstatistik präsentieren. Vorstellen wird sich der frisch vom Gemeinderat gewählte Oppenweher Ortsheimatpfleger Holger Eickenhorst. · kap

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