CDU-Ortsunion Haldem-Arrenkamp nominiert Kandidaten für den Gemeinderat

Martin Boguschewski zieht sich zurück

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Hans-Henning Köchy (4.v.l.) und Michael Hemann (2.v.l.) nominierte die CDU-Ortsunion Haldem-Arrenkamp als ihre Ratskandidaten. Bürgermeister Gerd Rybak (r.) und CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Andreas Weingärtner (3.v.l.) gratulierten zudem (v.l.) Jürgen Frieten, Heiner Rosengarten und Anna-Karina Köchy. ·

Haldem - Hans-Henning Köchy (Wahlbezirk Haldem-Ost/Arrenkamp) und Michael Hemann (Haldem-West) nominierte die CDU-Ortsunion Haldem-Arrenkamp am Montagabend als ihre Direktkandidaten für den Stemweder Gemeinderat. Ersatzkandidaten wurden Anna-Karina Köchy und Jürgen Frieten. Kandidat für die Reserveliste ist Heiner Rosengarten, sein Stellvertreter Achim Strohmeyer.

Aus privaten Gründen kandidiert Martin Boguschewski nach zwei Legislaturperioden im Rat nicht mehr für den Bereich Haldem-West. Ortsunionvorsitzender Köchy sprach am Montagabend im Gasthaus Rosengarten von einer „gewollten“ Veränderung, die für ihn sehr schmerzlich sei. „Martin hatte und hat Struktur in seinem Tun und Handeln. Er scheut sich nicht, unbequeme Dinge anzusprechen und zu vertreten. Er ist also ein Stemweder Kommunalpolitiker ohne Kirchturm im Rücken. Dies ist leider nicht immer die Regel“, ließ Köchy Boguschewskis Wirken lobend Revue passieren. Boguschewskis Nachfolger im Rat soll Michael Hemann werden. Er ist auch stellvertretender Vorsitzender der Ortsunion und des Gemeindeverbandes.

Köchy erklärte, nur noch eine Wahlperiode im Rat mitwirken zu wollen. Im Falle einer Wiederwahl und einer Ableistung der sechsjährigen Legislaturperiode habe er dann 25 Jahre in diesem Gremium hinter sich. Als „mögliche Nachfolgerin“ präsentierte er seine Tochter Anna-Karina, Vorsitzende der Jungen Union Stemwede.

Gemeindeverbandsvorsitzender Andreas Weingärtner lobte die Ortsunion dafür, schon frühzeitig Kandidaten für den Rat nominiert zu haben. In einigen Ortsunionen täten sich die Parteikollegen damit noch schwer. Dass die Jugend fehle, sei kein reines CDU-Problem. Nach einem Bericht von Bürgermeister Gerd Rybak kam Köchy auf die Aufgaben der heimischen Christdemokraten zu sprechen. „Stillstand und hilfloses Zaudern bei erforderlichen Veränderungen und Entscheidungen kann sich keiner leisten. Auch wir in Stemwede nicht“, so der Arrenkamper. · kap

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