Gewerbeverein Oppenwehe-Oppendorf zieht positives Fazit und will Gewerbeschau vergrößern

Bünselmarkt 2014 wieder mit Dorfabend

Oppenwehe - Zur Nachlese des Oppenweher Bünselmarktes 2013 trafen sich jüngst die Verantwortlichen des Gewerbevereins Oppenwehe-Oppendorf im Gasthaus Meiers Deele. Größtenteils, so die Ansicht der Planer, verlief der Markt trotz Karussell-Absage recht gut. Auch 2014 soll es wieder einen Bünselmarkt mit Dorfabend, Oktoberfest und Gewerbeschau geben. Angepeilt wurde dafür das Wochenende 12. bis 14. September.

Den jüngsten Dorfabend am Fest-Freitag verbuchten die Planer wie schon in den Vorjahren als vollen Erfolg (wir berichteten). Zum ersten Oktoberfest am Samstagabend hatten sich ebenfalls zahlreiche Besucher im Zelt eingefunden und zünftig gefeiert. „Seit Jahren hatten wir keinen größeren Erfolg“, sagte Mike Möller als Mitorganisator. Für die Jugend war es schlecht, dass der Autoscooter kurzfristig abgesagt hatte. Und auch das Wetter spielte am Samstag nicht mit, was laut den Veranstaltern negative Auswirkungen auf die Oldtimer-Ausfahrt und die Alttraktoren-Schau hatte. Mehr Zusagen hätten vorgelegen, doch hatten die Verantwortlichen auch Verständnis, dass die Oldtimer-Fahrer ihre Schätze nicht Wind und Wetter aussetzen wollten.

Quartet soll Wolfgang

Schimmeck ersetzen

Flohmarkt-Organisatorin Cornelia Brockschmidt fasste zusammen, dass trotz der großen Konkurrenzveranstaltung in Rahden der Oppenweher Trödelmarkt auf dem Marktgelände sehr gut besucht war und die vielen Aussteller außerordentlich zufrieden waren. Der gute Zulauf an Ausstellern habe auch den Grund, dass kein Standgeld erhoben werde, so Brockschmidt.

Auch mit dem Bünselmarkt im kommenden Jahr beschäftigten sich die Verantwortlichen: Für die Gewerbeschau muss ihrer Ansicht nach ein neues Konzept gefunden werden, um diese auch für kleinere Unternehmen attraktiver zu machen. Sie sind sich sicher, dass es in Oppenwehe selbst und der weiteren Umgebung sehr viele Kleingewerbetreibende wie beispielsweise Kunsthandwerker gibt, die in einer Gewerbeausstellung ein vielfältigeres Angebot bieten könnten. Wichtig sei auch, dass möglichst alle Oppenweher Unternehmen ihre Leistungen auf der Gewerbeschau zeigen.

Klaus Schäffer vom gleichnamigen ortsansässigen Tischlerbetrieb kündigte an, auf dem Bünselmarkt 2014 wieder ausstellen zu wollen. Gewerbetreibende müssten seiner Ansicht nach jedoch von der Erwartungshaltung Abstand nehmen, direkt auf dem Markt Aufträge zu erhalten. Viel wichtiger sei es, den Besuchern zu vermitteln, welche Leistungen man regional erwarten kann, ohne weit fahren zu müssen. Außerdem seien die Aussteller im Vergleich zu allen anderen Werbemaßnahmen im Dialog mit bestehenden und zukünftigen Kunden.

Für die Gewerbeschau des kommenden Marktes wollen Klaus und Andrea Schäffer, Mike Möller und Thorsten Grabow Teilnehmer anwerben. Das war bislang Aufgabe von Wolfgang Schimmeck, der sich laut Pressewart Jörg Tielbürger jedoch langsam aus dem Marktgeschehen zurückziehen möchte. Ziel sei es, so Rüdiger Vogt als stellvertretender Vorsitzender des Gewerbevereins, die Gewerbeschau auf 1 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zu erweitern.

„Wir hatten schon

schlechtere Zeiten“

Die Aufgaben von Dietmar Meier, der sich als Oppenweher CDU-Ratsmitglied und stellvertretender Bürgermeister seit Jahren um den Kram- und Vergnügungsmarkt kümmert, sollen laut Tielbürger Thema eines Gespräches sein, das noch geführt werden muss. Positiv bewertete Tielbürger gestern die Einnahmen des Marktes. Es seien keine Verluste gemacht worden, was auch am Oktoberfest gelegen habe. „Wir hatten schon schlechtere Zeiten.“

Am Fest-Freitag soll es 2014 zum elften Mal einen Dorfabend geben. Für Samstagabend wird erneut ein Oktoberfest geplant. Zuvor steht wie gewohnt ein Oldtimer- und Alttraktorentreffen an. Sonntags soll der Markt mit einem Gottesdienst beginnen. Der Flohmarkt danach soll weiterhin für Aussteller kostenlos sein. Für Sonntagnachmittag ist die beliebte Modenschau mit Kaffee und Kuchen geplant. · bo/kap

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