Verkehrssicherheitstag für die fast 200 Kinder der Montessori-Grundschule Haldem

Mit Blaulicht, Defibrillator und Liedern

Heiner Dallmann (rechts) vom DRK Rahden erklärte den Kindern die technische Ausstattung des umgebauten Krankentransportwagens.

Haldem - (ges) · Busfahrer Klaus Westermann von den Busbetrieben „mkb“, die für die Schülerbeförderung zuständig sind, gab den Schülerinnen und Schülern der Montessori-Grundschule Haldem Hinweise zum Verhalten im Bus. Zudem lernten sie das richtige Ein- und Aussteigen und das Verhalten an Haltestellen.

Für die Erst- und Viertklässler der Schule gibt es jedes Jahr zusätzlich zu den Verhaltensmaßregeln während des Verkehrssicherheitstages noch eine spezielle „Busschule“.

Das war eine der Stationen während des Verkehrssicherheitstages an der Schule, den Konrektorin Corinna Fangmann mit Unterstützung des gesamten Kollegiums organisiert hatte. Auf spielerische Weise lernten die Kinder, wie sie sich auf dem morgendlichen Weg zur Schule und wieder zurück zu verhalten haben. Die fast 200 Schülerinnen und Schüler waren bei dem etwas anderen Unterricht ohne Rechnen, Schreiben und Lesen mit großem Eifer bei der Sache.

„Unsere Verkehrssicherheitstage finden in unregelmäßigen Abständen statt. Ziel ist es, dass alle Kinder während ihrer vierjährigen Grundschulzeit einmal daran teilgenommen haben“, teilte Corinna Fangmann am Rande der Aktionen mit. „Finanziell werden die Verkehrssicherheitstage von der Gemeinde und dem Straßenverkehrsamt in Minden unterstützt.“

Das Deutsche Rote Kreuz war mit seinem umgebauten Krankentransportwagen aus Rahden dabei. Heiner und Claudia Dallmann sowie Susanne Altvater informierten die Kinder rund um das Thema Erste Hilfe. Draußen erfuhren die Mädchen und Jungen Wissenswertes über die technische Ausstattung des KTW. U.a. erklärte Dallmann den Kindern die Funktionsweise eines Defibrillators: „Dieses Gerät kann Menschenleben retten, wenn das herz plötzlich aufhört zu schlagen.“ In einem Klassenraum erläuterten Claudia Dallmann und Susanne Altvater den Kindern die Bedeutung eines Notrufs und probten mit ihnen das richtige Unterlegen einer Decke bei Verletzten.

Spannend ging es bei Hartmut Rodeck von der Polizei zu. Er hatte seinen Einsatzwagen mitgebracht und erklärte den Schülerinnen und Schülern die unterschiedlichen Funktionen. „In Filmen wird der Beruf der Polizei immer ein wenig übertrieben dargestellt, bei tatsächlichen Einsätzen sieht das dann eigentlich ganz anders aus“, erläuterte er den Kinder. Ganz begeistert waren die übrigens, als der Polizist Blaulicht und Martinshorn auslöste.

In der Schulaula vermittelte der Liedermacher Klaus W. Hoffmann gemeinsam mit einem Clown den Kindern musikalischen Verkehrsunterricht: „Mann o Mann, schau dir unser Fahrrad an“, sang er, unterstützt durch rhythmisches Klatschen der kleinen Zuhörer. In seinen Liedern behandelte Hoffmann viele Themen, die zur Verkehrssicherheit von Kindern beitragen: „Augen auf im Straßenverkehr.“

In der Turnhalle war ein Parcours mit Verkehrsschildern aufgebaut, den die Kinder mit Rollbrettern durchfahren konnten, und für den nun folgenden theoretischen Verkehrsunterricht stehen den Lehrkräften DVD`s des Medienzentrums Minden zur Verfügung.

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