Vorstand der CDU-Ortsunion unverändert

Becken-Diskussion: Kein Ende in Sicht

Oppenwehe - Lange Jahre war die Tielger Allee das Straßen-Sorgenkind der Oppenweher. Doch die K 70 ist mittlerweile saniert worden. „Die ist gut geworden“, bewertete bei der Hauptversammlung der CDU-Ortsunion Oppenwehe deren Vorsitzender Dirk Priesmeier den Zustand der Straße.

Weniger warme Worte hatte er für die zum Oppenweher Gewerbegebiet führende Straße Zum Märchenwald übrig. Deren Ausbausituation sei „mangelhaft“ und „eines Gewerbegebietes nicht würdig“ sagte der Oppenweher in seinem Jahresbericht. Um die Gewerbe-Situation sei es im Spargeldorf mittelprächtig bestellt, brachte Priesmeier seine Meinung zum Ausbau des DSL-Angebotes zum Ausdruck. Durch den neuen LTE-Mast in Oppendorf habe sich die Internet-Situation zwar verbessert, auf Dauer sei dies aber gerade für Firmen nicht ausreichend. Um einen DSL-Ausbau werde man deshalb nicht herumkommen.

Dirk Priesmeier erinnerte auch an das Ende der jahrzehntelangen Rathaus-Diskussion und die Verlegung der gesamten Gemeindeverwaltung nach Levern. Die Entscheidung hätten viele Oppenweher nicht verstanden, so der Christdemokrat. Diskutiert worden sei darüber im Stemweder CDU-Gemeindeverband kaum. Doch das Votum sei gefällt worden. „Dahinter müssen wir jetzt auch stehen – obwohl ich weiß, dass es viele Kritiker gibt.“

Die Verwaltungssitz-Entscheidung ist für die Oppenweher Ortsunion also gefallen: Ganz anders sieht es für Dirk Priesmeier bei der Lehrschwimmbecken-Debatte aus. Der Vorsitzende glaube nicht, „dass das schon endgültig diskutiert ist“. Die Bemühungen des Vereins „Wir in Oppenwehe“, der für den Erhalt des Beckens ist, dürfe man nicht unberücksichtigt lassen.

Bei den Vorstandswahlen gab es keine Neuerungen: „Wiederwahl“ hieß es für den Vorsitzenden, seinen Stellvertreter Reinhard Holle und die Beisitzer Dietmar Meier, Jörg Tielbürger, Michael Baude und Heinz Rüter.

Erst seit wenigen Wochen im Amt, hatte Andreas Weingärtner als neuer CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender kaum Raum, um über die Arbeit des Verbandes zu berichten. Er sah große Verbesserungen bei der Gemeindeverbands-Homepage und stimmte die Oppenweher auf die Kommunalwahl ein. „Wir wollen die Partei-Basis mehr beteiligen. Das ist in den vergangenen ein bis zwei Jahren nicht so gut gelaufen“, sagte der Westruper. Vieles habe die Fraktion entschieden, ohne Rücksprache mit dem Verband zu halten. Für den neuen Vorsitzenden „wenig demokratisch“.

Eine einhellige Meinung müsse die Stemweder CDU nach außen hin demonstrieren, und manche Themen wie die Grundschul-Frage dürften nicht immer wieder hochgekocht werden, so Weingärtner. In Sachen Grundschule bestehe aktuell kein Handlungsbedarf, es sei denn, der Elternwille fordere dies. „Die Eltern sind zufrieden mit den kleinen Grundschulen vor Ort“, erklärte der Verbandsvorsitzende. In der geplanten Sekundarschule sieht er das „Modell der Zukunft“.

Weingärtner, der für die CDU im Baubegleitausschuss der Gemeinde Stemwede für den Umbau des Alten Amtshauses sitzt, berichtete auch von einem „Hausbesuch“ in Levern. Das äußere Fachwerk des Amtshauses sei zwar in einem guten Zustand, doch das Gebälk im Flur „nicht zu erhalten“. · kap

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