Pr. Ströher Feuerwehrleute helfen aus

Autobrand unterbricht Löschzug-Heimfahrt

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Autobahn-Einsatz in Hannover: Der Löschzug Pr. Ströhen hilft dann, wenn er gebraucht wird.

Pr. Ströhen / Hannover - Feuerwehrmänner helfen, wenn sie gebraucht werden: Das bewiesen fünf Einsatzkräfte des Löschzuges Pr. Ströhen der Freiwilligen Feuerwehr Rahden, die am Sonntagnachmittag auf der Autobahn 7 kurz vor der Raststätte Wülferode in Hannover Löschhilfe leisteten. Dort brannte ein BMW.

Der Löschzug-Trupp hatte am besagten Tag an einem Fahrsicherheitstraining für Einsatzfahrzeuge auf einem Ausbildungsgelände in Hannover-Laatzen teilgenommen. „Es wurde der Umgang mit dem Fahrzeug in Grenzsituationen trainiert, wie beispielsweise Gefahrenbremsungen, Fahren auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen, Ausweichen in Kurven und so weiter“, erklärte gestern Pr. Ströhens Löschzugführer Reiner Langhorst.

Auf der Heimfahrt bemerkte die Besatzung des HLF 20 einen brennenden Wagen am Ende der Einfahrt zur Raststätte Wülferode. „Das HLF 20 ist ein wasserführendes Einsatzfahrzeug, welches für solche Einsatzlagen bestens geeignet ist“, erklärte Langhorst. Die Pr. Ströher versicherten sich, dass niemand mehr in dem brennenden Wagen saß, sicherten die Einsatzstelle ab und starteten unter schwerem Atemschutz einen Schaum-Angriff.

Sie waren die ersten Helfer am Einsatzort. „Wir müssen gleich nach dem Notruf eingetroffen sein. Das Auto stand noch nicht in Vollbrand“, so Langhorst. Nach dem Eintreffen der zuständigen Feuerwehr Hannover und der Übergabe der Löscharbeiten fuhren er und seine vier Kameraden Eckhard Tinnemeier, Bastian Klasing sowie Carsten und Bernd Strümpler nach Hause. Doch vorher machten sie sich in der Raststätte frisch – dort, erklärte Langhorst schmunzelnd, hätten sich die Angestellten gewundert, wie schnell nach dem Absetzen des Notrufes die Feuerwehr vor Ort sein könne.

Wie die Feuerwehr Hannover in ihrem Einsatzbericht mitteilt, hatte der Fahrer des BMW gegen 16.15 Uhr Brandgeruch und Rauch in seinem Fahrzeug bemerkt und seinen Wagen auf der Einfahrt abgestellt. Der Mann und sein Sohn konnten sich vor den Flammen in Sicherheit bringen. Durch einen intensiven Löschangriff der Feuerwehr konnte das Feuer bekämpft werden. Austretender Kraftstoff, der sich immer wieder entzündete, erschwerte die Löscharbeiten. Der Sachschaden an dem vollkommen ausgebrannten Fahrzeug beträgt nach ersten Feuerwehr-Schätzungen rund 70 000 Euro. · kap

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