Winkelmann und Durnio doch weiter an Führungsspitze der Rahdener Kaufleute

Auflösung nochmal vertagt

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Ohne Lösung droht das „Aus“: Das Führungsdreigestirn mit den beiden Vize-Vorsitzenden Thomas Rehling und Peter Durnio (r.) und dem 1. Vorsitzenden Andreas Winkelmann (Mitte) macht vorerst weiter.

Rahden - Die Diskussion um die Besetzung der Vorstandsspitze der Rahdener Werbegemeinschaft hat ein Ende – vor erst.

Nach langem Ringen willigten Vorsitzender Andreas Winkelmann und 1. Vize Peter Durnio in einer Mitgliederversammlung im Gasthaus Ulmenhof in eine Wiederwahl ein. Die bei der Jahreshauptversammlung im November mangels neuer Kandidaten vertagte Besetzung der beiden Posten ging am Dienstagabend mit einer einstimmigen Wiederwahl in spärlich besetzter Runde über die Bühne.

„Es hat sich bisher noch niemand bereit erklärt, die Nachfolge zu übernehmen. Hätten wir nicht weitergemacht, hätte es das ‚Aus‘ für die Werbegemeinschaft und alle daran hängenden Veranstaltungen bedeutet“, erläuterte Winkelmann, warum er und Peter Durnio noch einmal in die Bresche gesprungen sind. „Wenn wir jetzt weitermachen, dann nicht mehr für eine komplette Amtsperiode von drei Jahren, sondern nur, bis eine andere Lösung gefunden ist.“

Eine andere Lösung – damit richteten die beiden Wiedergewählten ihren Blick auf die geplante Fusion von Werbegemeinschaft und Gewerbebund. „Wir wollen das Ding vernünftig zu Ende bringen, dann müssen wir weitersehen“, ergänzte Durnio. Hartmut Jork gab diesbezüglich einen Zwischenbericht aus der Arbeitsgruppe. Man arbeite auf die Fusion hin.

„Aus zwei Vereinen einen machen, heißt nicht automatisch, dass alle Posten besetzt sind. Denn die Vorstände beider Vereine hegen die Hoffnung, ihre Posten endlich los zu sein“, stellte Jork heraus. „Was haben wir von einem mit mehr als 300 Mitgliedern wesentlich größeren Verein, für den sich im Vorstand keiner zur Wahl stellt?“ Bereits jetzt sei der Arbeitsaufwand, der der Werbegemeinschaft durch die Veranstaltungen aufgeschultert sei, nebenher eigentlich nicht mehr zu stemmen, hinzu kämen die Geschäfte des Gewerbebundes. „Im Fall einer Fusion muss auf jeden Fall eine Lösung gefunden werden, die Verantwortlichkeiten und Haftungsfragen bei Veranstaltungen vorschriftsmäßig absichert. Wir brauchen jemanden, der uns bei Veranstaltungen nach außen vertritt und die AGs lenkt.“ Solch eine Aufgabe könne eigentlich nur noch hauptamtlich vergeben werden. „Wie so etwas laufen könnte, dazu wollen wir die Stadt zu Gesprächen mit ins Boot holen“, so Jork weiter.

„Es ist erschreckend, wie viele Mitglieder bei einer solch wichtigen Entscheidung mit Abwesenheit glänzen“, blickte Friedrich-Wilhelm Hohn in die kleine Runde. Knapp ein Dutzend Mitglieder war zur Entscheidung über den Fortgang der Werbegemeinschaft erschienen. Hohn bezweifelte, ob jedem der gut 60 Kaufmannsbetriebe die Situation bewusst sei. „Eine Fusion allein löst das Problem nicht, wir müssen uns alle Gedanken machen“, appellierte Andreas Winkelmann. „Wenn wir keine Lösung finden, ist zum Ende des Jahres ist Schluss.“ · Art

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