Landfrauen aus Wehe kochten in der Hauptschule Rahden / Abschluss mit Essen und Plauderei

Aufläufe für jeden Geschmack

Hatten viel Spaß hinterm Herd: Edith Wehebrink (v.l.), Brigitte Stefener, Annegret Treseler und Ingrid Melcher.

Rahden (ja) · Auch wenn mal nicht genügend Zeit fürs Kochen ist, muss nicht zwingend zur Tiefkühlpizza gegriffen werden. Gesund genießen ist nämlich auch unter Zeitmangel möglich. Unter dem Motto „Aufläufe und Eintöpfe – gut vorbereitet, schnell genießen“ veranstalteten die Weher Landfrauen einen Kochabend und lernten dabei einige neue Rezepte kennen.

In der Küche der Hauptschule in Rahden blieb kein Reiskorn im Beutel und keine Kartoffel ungeschält. In kleinen Gruppen standen die Frauen am Herd und köchelten, was das Zeug hielt. Unterstützung erhielten sie dabei von Annegret Treseler und Iris Melcher.

Die Mitarbeiterinnen des Kooperationsprojekts Familien-Bildung-Anno 2003 (kurz FaBiAn) vom Landfrauenservice des Landfrauenverbandes Minden-Lübbecke leiteten den Kochkurs. Während die Weher Landfrauen fleißig dabei waren, Gemüse zu putzen, Fleisch anzubraten oder weitere Zutaten vorzubereiten, schauten Treseler und Melcher über die Schultern und gaben hilfreiche Tipps für die Zubereitung.

Neben diesen Tipps hatten sie auch viele Rezepte rund um Eintopf und Auflauf mit im Gepäck. Die Frauen bereiteten unter anderem Spargel-Graupen-Eintopf, Kartoffel-Gemüse-Topf mit Mettbällchen sowie Gyrosauflauf oder ländlichen Kartoffelauflauf zu. Auch als Dessert stand Auflauf auf der Speisekarte: Apfelauflauf mit Haferflocken wurde zubereitet.

Doch warum gerade Eintopf oder Auflauf? „Das Schöne an Eintopf ist, dass man alles in einem Topf kochen kann“, sagte Annegret Treseler. „Die Zutaten können je nach Geschmack variiert werden, alles was gerade im Haus ist, kann verwertet werden“. Die Zubereitung der Speisen gehe immer recht schnell, sagte Treseler. Aufläufe würden außerdem gut als Verwerter für Bratenreste dienen.

„Den Frauen macht das gemeinsame Kochen sehr viel Spaß“, freute sich Edith Wehebrink, Vorsitzende der Weher Landfrauen. „Wir kochen hier nur mit frischem Gemüse und ohne Zusatzstoffe. Das ist uns sehr wichtig.“ Zusammen mit Edelgard Wegehöft und Martina Kottenbrink sei die Idee eines Kochkurses entstanden. „Wir hatten schon einmal den Kursus „Fingerfood“ angeboten, da war die Nachfrage schon sehr groß“, so Wehebrink weiter. Mehr als 30 Anmeldungen brachten es bei diesem Kochkursus mit sich, dass an zwei Abenden gekocht werden musste. Die Küche der Hauptschule hätte für alle nicht ausgereicht.

Neben dem Zubereiten der verschiedenen Gerichte fanden die Frauen beim gemeinsamen Abendessen auch noch genug Zeit für einen kleinen Plausch in fröhlicher Runde.

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