Dielinger Runde spendete Erlös der Losaktion an den Verein Raum für Gemeinde / Weihnachtsmarkt-Nachlese

Auch 2011: „Advent in Dielingen“

Wilma Behrens und Andreas Fieseler von der Dielinger Runde überreichten Hans-Peter Knoll (Mitte) vom Verein Raum für Gemeinde eine 725-Euro-Spende.

Dielingen - (kap) · „Wir denken, dass er das Geld gut gebrauchen kann, um das Gemeindehaus zu unterhalten“, sagte Wilma Behrens, 2. Vorsitzende der Dielinger Runde. Sie und Kassenführer Andreas Fieseler überreichten Hans-Peter Knoll, Vorsitzender des Vereins Raum für Gemeinde, am Donnerstagabend bei der Weihnachtsmarkt-Nachlese im Gemeindehaus einen symbolischen Scheck und damit die 725 Euro, die bei der Losaktion „Dielingen tut Gut(es)“ beim „Advent in Dielingen“ zusammengekommen waren.

       Knoll: „Vielen Dank im Namen des Vereins. Ich hoffe, ihr fühlt euch bei uns wohl. Für viele Dielinger ist das Gemeindehaus zu einem beliebten Treffpunkt geworden.“

Bevor Hans-Peter Knoll seine Adventsmarkt-Fotoschau startete, berieten die Organisatoren und Helfer über den Fortbestand und Verbesserungen des weihnachtlichen Events. 2011 soll es eine „Advent in Dielingen“-Neuauflage geben, soviel steht fest.

„Letztes Jahr war die Resonanz gut, und es waren reichlich Leute da“, sprach sich Wilma Behrens für eine Wiederholung aus. Einen Termin hatte Marktorganisator Cordian Reckmann schon parat: Es wird wieder der 1. Adventssonntag (27. November).

19 Aussteller – ein angedachter Toilettenwagen konnte wegen des Frostes nicht aufgestellt werden – bereicherten den Markt im Schatten der St. Marienkirche. „Insgesamt hatten wir einen leichten Überhang beim Essen und Trinken, aber bei der hohen Besucherzahl spielte das keine große Rolle, und auch das Wetter war auf unserer Seite“, resümierte Reckmann. Auch finanziell war der Markt ein Erfolg, denn bei ein paar Ausgabe-Posten konnte das Organisationsteam dank guter Verhandlungen und der Gutherzigkeit der Anwohner sparen. So blieb am Ende ein kleiner Überschuss auf dem Konto der Dielinger Runde. „Das ist das erste Mal, dass der Weihnachtsmarkt etwas eingebracht hat“, erklärte Vorsitzender Udo Stagge.

Probleme gab es bei der Stromversorgung, denn die Anschlüsse und die Abnehmer mussten durch lange Kabel, die teilweise auf dem Veranstaltungsgelände lagen, miteinander verbunden werden. „Ich denke, die Versorgung haben wir mit den Stolperfallen ganz gut hingekriegt“, sagte Stefan Wolfarth, der für die Elektrizität zuständig war. Noch mehr Verbraucher würde das Stromnetz aber nicht verkraften.

„Es hat nirgendwo Ausfälle gegeben“, lobte Cordian Reckmann die Arbeit Wolfarths, bevor er eine kleine „Beichte“ ablegte. Er hatte vor dem Markt versehentlich eine fehlerhafte Liste an die Aussteller geschickt, die veröffentlicht worden war. „Niemand hat an der Tabelle etwas auszusetzen gehabt. Ich werde in Zukunft meine eigenen Mails besser lesen“, versprach er lächelnd, „Presseberichte gehen zukünftig immer über Ingrid Gräber“.

„Der Weihnachtsmann kam zu spät“, fand eine Zuhörerin, und die Versammlung nickte. Reckmann regte den Einsatz eines „Buden-Koordinators“ an, und jeder Helfer soll eine Person benennen, die im Fall eines Ausfalls über die Planungen Bescheid weiß.

„So wie es war, sind wir auf dem richtigen Weg“, sagte Angelika Ahler, Leiterin der DRK-Kindertageseinrichtung „Krümelkiste“, die zwar selber nicht auf dem Markt gewesen war, sich jedoch von ihren Kolleginnen hatte berichten lassen.

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