Uwe Müller und sein Team verwirklichen einen Traum / Leverner Festhalle wird 2012 zur Musical-Hall

Mit „Aschenbrödel“ Maßstäbe setzen

Wollen mit dem „Aschenbrödel“-Musical neue kulturelle Maßstäbe in der Region setzen: Guido Niestrath (Light & Sound Maschine), Sabine Matthäus, Alwin Barg, Carolin Mayer sowie Uwe und Britta Müller.

Levern - (Art) · Wer hat sich als Kind nicht von dem beliebten Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ verzaubern lassen, von der Geschichte des einfachen Mädchens, das in den tiefverschneiten tschechischen Wäldern seinen Traumprinzen findet?

        Jetzt kommt das böhmische Aschenbrödel nach Levern. Als Musical, das in seiner Qualität neue kulturelle Maßstäbe für die Region und darüber hinaus setzen soll. Im März 2012 wird es die Leverner Festhalle in ganz besonderem Glanz im Stil der großen deutschen Theaterbühnen erstrahlen lassen.

Das neueste Projekt des Espelkampers Musikers, Sängers und Produzenten Uwe Müller ist eine Herausforderung für alle Beteiligten, denn bisher hat sich in Deutschland noch kein Regisseur daran gewagt, den Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ in ein Werk getreues Musical umzuwandeln. Vier Aufführungen sollen in der Festhalle über die Bühne gehen, jeweils 850 Zuschauer in den Genuss des außergewöhnlichen Kulturevents kommen, für dass im Sommer 2011 die Proben beginnen.

Mit der Rahdener Pädagogin, Autorin und Sängerin Sabine Matthäus als Co-Regisseurin und Texterin hat der 44-jährige Vollblutmusiker eine gestandene Frau aus dem Metier an seiner Seite, die für ergänzende Schulaufführungen auch noch didaktisches Material erstellen könnte.

„Es ist seit Jahren mein großer Traum, der jetzt wahr wird“, so Müller, der sich mit vielen Bandprojekten, Benefizkonzerten und den stimmungsvollen Klassikern „Ein Weihnachtstraum“ und „Ein Sommernachtstraum“ in der regionalen Kulturszene einen Namen gemacht hat. „Diese Träume werden selbstverständlich weitergeträumt“, stellte Müller eindeutig heraus.

Mehr als 40 Musicaldarsteller werden an vier Abenden auf einer Bühne stehen, die mit 20 mal 15 Metern besondere Ansprüche an einen Veranstaltungsort stellt. „Eine Dimension bei der viele andere Theater und Hallen aussteigen müssen. Die Festhalle ist hierfür optimal“, so Müller, der mit dem Team von Light & Sound Maschine Stemwede musik- und lichttechnisch erfahrene alte Hasen hinter sich hat. Dafür, dass es bühnenbildmäßig richtig etwas ins rechte Licht zu rücken gibt, sorgt neben Müller auch Ehefrau Britta.

Die Aufgabe, die sich Müller und sein Team für die kommenden 15 Monate gestellt haben, ist in der Tat gewaltig: Sabine Matthäus schreibt die Film-Vorlage in ein Musical um. Uwe Müller komponiert etwa 20 Titel, um die Texte kümmern sich Matthäus und Müller gemeinsam. Das bekannteste Lied ist natürlich die Titelmelodie des tschechischen Komponisten Karel Svoboda. „Wem das „Aschenbrödel“-Lied einmal unter die Haut ging, der vergisst es nie wieder“, so Uwe Müller.

„Aschenbrödel – das Musical“ soll selbst höchsten Ansprüchen genügen. Entsprechend professionell ist es bei der Auswahl der Mitwirkenden zugegangen. Mit Carolin Mayer (Aschenbrödel), Marion Gutzeit (Stiefschwester), Hans-Christian Klüver und der gebürtigen Rahdenerin Annette Steinkamp (Stiefmutter) sind tragende Hauptrollen mit ausgebildeten Musical-Darstellern und Sängern besetzt. Die Nebenrollen werden in einem Casting mit der German Musical Academy (Osnabrück) vergeben.

Mit Alwin Barg als Prinz, der mit „Commedian Harmonists“ beim Ensemble Espelkamp bereits Musical-Erfahrung sammelte, Horst Halstenberg als König und Susanna Hülsmann als Königin werden Müller auch bei dieser Produktion langjährige Weggefährten begleiten, die über entsprechende Bühnen- und Musical-Erfahrung verfügen. Auch bei der musikalischen Inszenierung setzt Müller auf Professionalität: Neben Pop-Musikern aus dem ganzen Bundesgebiet werden klassische Musiker der Nordwestdeutschen Philharmonie und des Rundfunksinfonieorchesters Krakau zum 16-köpfigen Ensemble gehören.

Das Stück wird am Donnerstag, 8. März, in der Leverner Festhalle Premiere feiern. Dort ist es dann bis Sonntag, 11. März, zu sehen. Damit es eine runde Sache wird, ist auch ein Catering rund um die Veranstaltungen bereits angedacht. Helmut Richter, Seniorchef der „Rila Feinkost“, in dessen Erlebniswelt die Musicalpräsentation am Montag stattfand, kann sich durchaus vorstellen, Partner dieses Events zu werden. Und auch Stemwedes Bürgermeister Gerd Rybak nutzte die Gelegenheit, bei einer kurzen Stippvisite seine Begeisterung darüber zu äußern, dass ein solch außergewöhnliches Event in dem schönen Stiftsort Wurzeln schlägt.

Vorverkaufsstart ist nach Festlegung des endgültigen Bestuhlungsplanes der 1. Februar 2011. „Die Karten werden online über unsere Homepage zu haben sein und können in drei Preiskategorien mit Sitzplatzbuchung reserviert werden“, erläutert Müller. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 45 und 65 Euro. „Viele Interessierte werden bei den Preisen vielleicht erst einmal Schlucken“, weiß Müller. Doch im Stiftsort wird eine Aufführung entstehen, die sich vor keinem prominenten deutschen Musicals verstecken muss.“

Infos: http://www.aschenbroedel-dasmusical.de .

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