Anzahl strafbarer Handlungen steigt an / Beleidigungen werden in Statistik nicht erfasst / Abruszat weiß Arbeit der Beamten zu schätzen

61 Gewaltattacken gegen Polizisten

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Mediengruppe Kreiszeitung

Minden-Lübbecke - Die Zahl der Gewaltattacken gegen Polizisten ist angestiegen. Nach offiziellen Daten der polizeilichen Kriminalstatistik, die der heimische FDP-Landtagsabgeordnete Kai Abruszat jetzt von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) angefragt hat, wurden in 61 Fällen Polizisten der Kreispolizeibehörde Opfer von strafbaren Handlungen. Neben Körperverletzungsdelikten waren auch räuberischer Diebstahl, Nötigung, Bedrohung und Widerstandshandlungen zu verzeichnen. Im Vorjahreszeitraum waren 51 Gewalthandlungen aktenkundig.

„Unsere Polizei hat unser aller Wertschätzung verdient. Strafbare Handlungen gegen Polizeibeamte müssen geahndet werden“, führt Abruszat in seiner Mitteilung aus. „21 Polizeidienstkräfte der Kreispolizeibehörde waren in Folge von körperlicher Gewalt über eine lange Zeit auch dienstunfähig erkrankt“, so Abruszat. Nach Angaben des Innenministers summierten sich die Fehlzeiten aufgrund von strafbaren Handlungen gegen Polizeidienstkräfte im Mühlenkreis für den Zeitraum von 2012 bis Ende Juli 2015 auf insgesamt 1405 Tage.

Den betroffenen Beamten werde bei besonders belastenden Einsätzen „eine Betreuung durch das psychosoziale Unterstützungsteam der Polizei angeboten“, wie Innenminister Jäger ausführt. Polizeiärzte und psychologisch fortgebildete Polizeivollzugsbeamte, ergänzt bei Bedarf durch Polizeiseelsorger, stehen den betroffenen Dienstkräften nach Gewaltattacken zur Verfügung.

„Neben Gewalt- und Widerstandshandlungen sehen sich unsere Polizisten häufig verbalen Attacken wie zum Beispiel Beleidigungen ausgesetzt“, erläutert Abruszat. Diese würden aber von der polizeilichen Kriminalstatistik nicht erfasst.

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