122 Haupt- und Realschüler der Stemweder-Berg-Schule wurden jetzt feierlich entlassen

Von Anfang bis Ende – wir sind Legende

122 Haupt- und Realschüler der SDtemweder-Berg-Schule sind feierlich entlassen worden.

Levern - (hm) „Von Anfang bis Ende, wir sind Legende“ behaupteten die Abgangsschüler der Stemweder-Berg-Schule in ihrem Abschlusslogo. Für die im August 2009 gegründete Stemweder-Berg-Schule war dies der erste gemeinsame Entlassungsjahrgang von Haupt- und Realschule. 122 Schülerinnen und Schüler wurden am Freitag in der Leverner Festhalle feierlich verabschiedet und nahmen ihre Zeugnisse in Empfang. Zuvor heimsten sie Glückwünsche und gute Ratschläge für die Zukunft ein.

Schulleiter Jürgen Ehlers ließ das vergangene Schuljahr Revue passieren und erbaute sich darüber, dass alle Schüler „super miteinander umgegangen sind. Es hat keine Streitereien oder gar Schlägereien gegeben, wie immer wieder befürchtet worden war. Stattdessen gab es gemeinsame Arbeitsgruppen und einen friedlichen, bei einigen sogar recht liebevollen Umgang.“ Sein Dank galt auch den Eltern, auf deren Unterstützung, bei der neuen Aufgabe eine Verbundschule zu entwickeln, Schüler sowie Lehrer jederzeit bauen konnten. „Eure Eltern und ihr könnt mit Recht stolz auf eure Leistung sein!“

Vor vielen Jahren, aber schon nach dem Fall der Berliner Mauer, hatte die Realschule von einem Abgangsjahrgang einen sichtbaren Denkzettel bekommen. Eine nachgebaute Mauer am Rande des Schulgeländes machte seitdem auf die strikte Trennung in Haupt- und Realschule aufmerksam. In diesem Jahr hätten die Schülerinnen und Schüler ein anders Signal gesetzt und ein ermutigendes Zeichen gegeben mit dem Abschlussbild im Treppenhaus unter dem gemeinsam die Namen aller Abgänger stehen.

„Ich bin mächtig stolz auf euch und darauf, dass ihr Schülerinnen und Schüler der Stemweder-Berg-Schule gewesen seid“, beglückwünschte Ehlers auch im Namen des Kollegiums die 122 Schulabgänger. Von ihnen werden 58 Prozent mit der Fachoberschulreife und 38 Prozent mit der Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe, die aber nur zehn Schüler besuchen werden, entlassen. 32 der Schulabgänger werden eine Ausbildung beginnen und 70 werden ein Berufskolleg besuchen. Einige haben sich für ein freiwilliges soziales Jahr oder ein einjähriges Praktikum entschieden.

Bürgermeister Gerd Rybak überbrachte die Glückwünsche von Rat und Verwaltung: „Dies ist die Schwelle zu neuen Zielen. School´s out! Genießt das Gefühl, es wird allerdings nur von kurzer Dauer sein. Schule geht immer weiter, denn das Lernen hört nie auf, und das Leben wird Schule sein. Dankt euren Eltern und Lehrern, die euer Vorwärtskommen gefördert haben.“ Rybak gab allen einen Wunsch mit auf den Weg: „Gesellschaft und Demokratie brauchen eure Beteiligung. Mischt euch ein, wirkt und entscheidet mit und nehmt kritisch am Leben teil!“

Im Namen der Stemweder Kirchengemeinde gratulierte Pfarrer Ulrich Mentemeier mit einem schrillen Pfiff mit der Trillerpfeife: „Ich wünsche euch ein Leben mit Pfiff. Vergesst nie, dass ihr einmalig seid.“

Schulpflegschaftsvorsitzender Berthold Hassebrock sprach dem „Multi-Kulti-Jahrgang“ mehrsprachig seine Glückwünsche aus und die Chor-AG aus dem neunten und zehnten Jahrgang setzte noch einen drauf. „We are the World“, schallte es durch die Festhalle.

Bevor die Klassenlehrer Ulrich Nimbs, Anke Heinert, Carsten Böke, Karin Penning und Sabine Ebert-Prasuhn die Zeugnisse ausgaben, überreichte Achim Jockheck von der Volksbank Lübbecker Land den mit 100 Euro dotierten Sozial-Award an Dominic Schander für sein besonderes Engagement als Streitschlichter und an die verlässliche und verantwortungsbewusste Schülersprecherin Friederike Heselmeier.

Als beste Schüler der einzelnen Klassen nannten die jeweiligen Klassenlehrer Miriam Osterwisch, Sophie Stashelm (beide 10a), Lisa Buck (10b), Friederike Heselmeier (10c), Saskia Fastabend (10d) und Orhan Aydin (10e).

Bevor die unterhaltsame Entlassungsfeier mit dem gemeinsamen Abschlusslied „Die Schule ist aus“ endete, sorgten musikalische Beiträge von Chor und Solisten sowie einige Reden der Schüler für Kurzweil.

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