Sanierung beginnt im Mai / Auch Arbeiten an Wehdemer Heimathaus beginnen

Altes Amtshaus in besserem Zustand als erwartet

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Der schäbige Anblick nach der Sandstrahlung täuscht. Das Alte Amtshaus ist in einem besseren Zustand als gedacht. ·

Stemwede - Auch bei der Gemeinde Stemwede wartet man ungeduldig auf den Frühlingsbeginn. Grund ist allerdings weniger die Sehnsucht nach warmen Sonnenstrahlen, sondern die anstehenden Sanierungsarbeiten, die endlich beginnen sollen. Nach Ostern soll es mit der Erneuerung des maroden Heimathauses in Wehdem losgehen, voraussichtlich im Mai beginnen die Arbeiten am Alten Amtshaus in Levern, das künftig Büroräume für die Verwaltung beherbergen wird.

Anfang des Jahres haben die Gemeindemitarbeiter das Alte Amtshaus bereits leergeräumt, Ende Februar wurde es sandgestrahlt, um die Schäden besser begutachten zu können. Die halten sich zur Überraschung von Klaus Tellbüscher in Grenzen. „Die Gefache sind sehr gut erhalten. Das hätte ich so nicht erwartet“, erklärte der Bauamtsmitarbeiter gestern auf Anfrage dieser Zeitung. Sie seien fachmännisch mit Lehm ausgefüllt worden, „so wie es früher gemacht wurde. Da müssen wir nur sehr wenig machen“. Auch die Balken sind in deutlich besserem Zustand als erwartet. „Wir werden nicht alle Schwellen erneuern müssen.“

Im Mai sollen die Arbeiten an der Außenfassade, sprich an Fachwerk und Dach beginnen. Anschließend wird der Innenbereich an die Bedürfnisse der Verwaltung angepasst. Die Kosten für Sanierung und Umbau wurden auf insgesamt 1,08 Millionen Euro geschätzt.

Die Arbeiten am Wehdemer Heimathaus beginnen – sofern es das Wetter zulässt – schon kurz nach Ostern. Mitglieder des Heimathauses hatten bei Malerarbeiten im vergangenen Sommer Schäden an der Außenfassade festgestellt. Nach einer Sandstrahlung wurde deutlich, dass der gesamte Westgiebel marode ist und umfangreich saniert werden muss.

Anfang April wird nun zunächst die im Herbst angebrachte Schutzfolie entfernt, erklärte Tellbüscher. Er stehe bereits in Kontakt mit dem Heimatverein, dessen Mitglieder angekündigt hatten, bei den Sanierungsarbeiten mit anzupacken.

„Zunächst werden wir die Gefache entfernen, um uns ein genaueres Bild von den Schäden zu machen. Dann können wir auch die Kosten genauer berechnen“, so Tellbüscher. Der im Herbst von ihm geschätzte Kostenrahmen von rund 30 400 Euro werde aber sicher ausreichen, ist der Bauamtsmitarbeiter zuversichtlich. Läuft alles nach Plan, soll der marode Giebel spätestens im Sommer in neuem Glanz erstrahlen. · mer

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