Presbyter Willi Meier verabschiedet

Als Dank eine besondere Festbibel

Pfarrer Axel Niederbröker überreichte Willi Meier eine Festbibel als Dank für sieben Jahre ehrenamtliche Arbeit im Presbyterium.

Oppenwehe - (hm) Aus gesundheitlichen Gründen ist Presbyter Willi Meier aus seinem Amt ausgeschieden. Nach sieben Jahren verantwortungsvoller ehrenamtlicher Arbeit als Presbyter der Kirchengemeinde Oppenwehe wurde der 70-Jährige am Sonntagvormittag offiziell beim Gottesdienst an der Klus verabschiedet.

        Pfarrer Axel Niederbröker lobte seinen großartigen ehrenamtlichen Einsatz: „In diesen sieben Jahren, in denen Willi Meier Presbyter in unserer Kirchengemeinde war, hat er viele verantwortliche Entscheidungen mitgetragen. Das Amt des Presbyters ist ein Ehrenamt“, hob der Geistliche hervor, „sie tragen die Verantwortung für unsere Gemeinde“.

Gemeinsam mit den anderen sechs Presbytern hatte auch Willi Meier diese Aufgaben übernommen. Doch nicht nur diese, sondern auch weitere Arbeiten. Sozusagen im „Verborgenen“ ist er mit dem Rasenmäher immer über das Kirchengrundstück gefahren und hat den Rasen kurz gehalten, lobte Niederbröker seinen Einsatz, „Aufgaben, die kaum erledigt werden, meist erst dann, wenn der Rasen einen halben Meter hoch steht“, sagte er. Inzwischen sei auch die Familie Eigenbrodt im Einsatz beim Rasenmähen, ebenso still und nebenbei, doch nicht unbemerkt, dafür wurde der Familie Eigenbrodt ebenso wie Willi Meier der Dank des Pfarrers zuteil.

Zur Verabschiedung aus dem Presbyteramt überreichte Pfarrer Niederbröker dem Ausscheidenden eine ganz besondere Bibel. Im Namen des Presbyteriums und der Gemeinde händigte er Willi Meier eine Festbibel mit Bildern des Heiligen Lands Israel, etwas größer gedruckt zum Lesen und Ansehen, mit einer persönlichen Widmung aus.

Im Anschluss an diesen gefühlsbetonten Abschied sprach Pfarrer Reinhard Ellsel, der an diesem Morgen die Predigt hielt, eine große Bitte aus: „ Wir haben hiermit ab heute nur noch sechs Presbyterinnen und Presbyter und möchten gerne das Presbyterium voll bekommen mit insgesamt acht Vertreterinnen oder Vertretern aus unserer Kirchengemeinde. Vielleicht findet sich in den nächsten Wochen jemand, der dieses Amt für eine Periode von vier Jahren übernehmen möchte. Zumal in der nächsten Zeit mindestens eine mehr als wichtige Entscheidung ansteht, nämlich die Wahl eines neuen Pfarrers“, ermunterte er die Gottesdienstbesucher. Nach dem Gottesdienst luden fleißige Helfer des Vereins Oppenweher Klus zu Kaffee und Kuchen unter freiem Himmel ein.

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