„Pizzeria für Tansania“ in Oppenwehe ein großer Erfolg

Von „Ahakishaka“ bis „Bweranyange“

Ehrenamtlich und fleißig: Nele, Meike und Kirsten (von rechts) bereiteten den Teig für die Pizzen vor, der anschließend unterschiedlich belegt wurde.

Oppenwehe - (ges) · Presbyterin Andrea Schäffer und ihr vielköpfiges Helferteam konnten sich auch in diesem Jahr auf ihre Kundschaft verlassen: Nach einem guten Auftakt am Freitag und einem noch viel besseren Besuch am Sonnabend, drohten die Räumlichkeiten des evangelischen Gemeindehauses in Oppenwehe am Sonntagabend fast aus den sprichwörtlichen Nähten zu platzen. Die Hobbybäckerinnen konnten der riesigen Nachfrage in der „Pizzeria für Tansania“ kaum nachkommen.

         „Die Veranstaltung hat sich in Oppenwehe etabliert und läuft super-gut. Die Besucher kommen nicht nur aus der Kirchengemeinde, sondern auch aus umliegenden Ortschaften“, freute sich Initiatorin Andrea Schäffer bereits zur Halbzeit des dreigeteilten Events, das im jährlichen Terminkalender der Kirchengemeinde längst einen festen Platz einnimmt. „Die Veranstaltung ist eine gute Gelegenheit, um Geld für unsere Partnergemeinde in Afrika zu erwirtschaften, und Spenden kommen meistens auch noch dazu“, berichtet die Presbyterin. Um die 1 500 Euro seien in den vergangenen Jahren bei der Aktion zusammen gekommen, sagt sie stolz, „und diesmal werden wir das Ergebnis auch wohl wieder erreichen“.

Mehr als 70 ehrenamtliche Helferinnen hatte Andrea Schäffer an drei Abenden auf der „Lohnliste“, einen festen Stamm an Frauen, dazu alle Katechumenen und Konfirmanden der Kirchengemeinde. Und alle waren mit Eifer, teilweise mit hochroten Köpfen, bei der Arbeit. Die Frauen bereiteten die Backbleche vor, Mädchen rollten den Pizzateig aus, Marion Hodde stand am Pizzaofen, Konfirmandinnen bedienten die Gäste in den Räumen des Gemeindehauses, andere packten Pizzen zum Mitnehmen ein, Konfirmanden waren für das Catering verantwortlich und versorgten die Gäste mit Getränken, während jüngere Katechumenen die Tische abräumten und das Geschirr in die Küche trugen, wo wiederum weitere Frauen mit dem Abwasch beschäftigt waren. Da ging alles Hand in Hand, Zeit für längere Pausen gab es nicht.

„Ahakishaka“ (mit Schinken, Ananas und Käse), „Nkwenda“ (mit Salami, Paprika und Käse), „Nyabyonza“ (mit Thunfisch, Champignons und Käse) und „Bweranyange“ (mit Tomatensauce und Käse) waren die klangvollen Namen der unterschiedlichen Pizzakreationen. Wer mochte, konnte sich dazu am Salatbufett individuelle Portionen zusammen stellen. „Die Namen sind eng mit Tansania verbunden“, erklärt Andrea Schäffer, „Bweranyange ist beispielsweise die Oppenweher Kirchengemeinde“.

Dort soll der Großteil der inzwischen 15. Auflage der „Pizzeria für Tansania“ hinfließen, um insbesondere Schülern im Partnerschaftskirchenkreis den Besuch einer weiterführenden Schule zu ermöglichen. Zudem wird mit dem Geld ein Baumpflanzprojekt der Kirche in Bweranyange gefördert, „um der Kirche zusätzliche Einnahmemöglichkeiten durch den Verkauf von Bauholz zu schaffen“, weiß die Oppenweher Presbyterin. Ein Teil des Gelde fließe auch in ein Jugend- und Ausbildungszentrum in Nkwenda, „um jungen Menschen durch eine gute Ausbildung die Möglichkeit zu bieten, sich eine eigene Existenz aufzubauen und die Lebenssituation ihrer Familien zu verbessern“.

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