Bei fünf Einsätzen zweimal Fehlalarm / Wanderpokal geht an Ulf Marquart

Zeit für die Ausbildung

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Ortsbrandmeister Helmut Lohse (r.) überreicht Ulf Marquardt den Wanderpokal „Feuerwehrmann des Jahres“. ·

Rethem - BOSSE · Im Allerteil im Bereich der Samtgemeinde Rethem ist es im vergangenen Jahr recht ruhig zugegangen, zumindest bei den Feuerwehren. Bei allen Jahreshauptversammlungen war bislang zu hören: Wenige Einsätze, nichts, was außergewöhnliche Maßnahmen erfordert hätte.

So bot sich Gelegenheit, den Lehrgängen größere Aufmerksamkeit zu schenken oder vor Ort etwas für die Gemeinnützigkeit und Geselligkeit zu tun. Denn die Kameradschaft zu fördern, wird in jeder Feuerwehr sehr ernst genommen.

So in etwa hat sich auch das Jahr 2012 in Bosse abgespielt. Ortsbrandmeister Helmut Lohse berichtete von fünf Einsätzen, von denen sich zwei als Fehlalarme herausgestellt hatten. Die Mitglieder nahmen an den Wettkämpfen auf Samtgemeindeebene Teil und bedauerten es, dort nicht mit einer Jugendmannschaft vertreten gewesen zu sein. Die Wiederbelebung der Jugendarbeit wird eine der größten Aufgaben der Zukunft sein. Von Gemeindebrandmeister Georg Mahler gab es aber auch Lob für die Mitglieder: „Unsere Wehr ist zuverlässig, auf ihre Hilfe kann man sich stets verlassen.“

Stolz sind die Bosser darauf, dass von ihren 25 Aktiven fünf Frauen sind, immerhin 20 Prozent. „Nicht überall ist die Einbindung von Feuerwehrfrauen so gut gelungen“, sagte Lohse. Dem zollten auch Bürgermeister Heiko Badenhop und Samtgemeindebürgermeister Cort Brün Voige Achtung.

Seit nunmehr 30 Jahren wird in Bosse jedes Jahr ein Feuerwehrmann (-frau) des Jahres gekürt, der für ein Jahr den Jürgen-Koch-Wanderpokal mit nach Hause nehmen darf. Erstmals im Jahre 1983 ging der Wanderpokal an Jürgen Buchholz. In diesem Jahr fiel die Wahl auf Ulf Marquardt.

Auf einen wichtigen Termin wies Ortsbrandmeister Lohse hin: Am Sonntag, 3. März, wird zur Gemeindedienstversammlung eingeladen, die in diesem Jahr von den Bossern ausgerichtet wird.

Ortsbrandmeister Andreas Pugner aus Frankenfeld und die Vertreter der Eilter Wehr dankten den Bossern für das freundschaftliche Verhältnis, dass die Nachbarwehren seit Jahren verbindet. ·

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