Neujahrsempfang beim Brandabschnitt Süd: Klares Bekenntnis zum Ehrenamt

„Wir müssen das nicht, aber wir machen das“

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Hartmut Staschinski, Jens Führer, Rainer Bolsewig, Uwe Quante, nach der Ehrung der verdienten Feuerwehrmänner.

Schneeheide - Beim traditionellen Neujahrsempfang des Brandabschnittes Süd im Heidekreis am Sonntag im katastrophenschutzzentrum Schneeheide legte der Brandabschnittsleiter Süd (BAL Süd), Hartmut Staschinski, ein klares Bekenntnis zur ehrenamtlichen Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren im Heidekreis ab.

30 Millionen Ehrenamtliche gebe es in der Bundesrepublik, so Staschinski auf die Worte der Bundeskanzlerin in ihrer diesjährigen Neujahrsansprache eingehend, sie engagierten sich in zahlreichen Vereinen und Verbänden. Aber nur Feuerwehren und andere Rettungsdienste stünden das ganze Jahr 24 Stunden auf Abruf für die Sicherheit der Menschen bereit.

Hartmut Staschinski konnte zum Neujahrsempfang in Schneeheide neben zahlreichen Funktionsträgern der Kreisfeuerwehr und der Ortswehren aus dem Brandabschnitt Süd (südlicher Heidekreis) auch neben dem Landrat Manfred Ostermann zahlreiche weitere Vertreter der Politik und etliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister begrüßen. „Wir Müssen das nicht, aber wir machen das“, so unterstrich Hartmut Staschinski das Engagement der Blauröcke, als er beispielhaft einige typische Einsatzsituationen aufzählte. Ganz besonders erwähnten er und später auch der Kreisbrandmeister Uwe Quante die hohe Einsatzintensität und -bereitschaft während des letzten Elbe-Hochwassers. Es sei mit neun Tagen der längste Feuerwehreinsatz Niedersachsens gewesen. Er sei stolz auf die Leistung seiner Kameradinnen und Kameraden in den Bereitschaften. Auch Landrat Manfred Ostermann bezeichnete den Elbe-Einsatz als herausragende menschliche und logistische Leistung. Der Kreisbrandmeister und sein BAL-Süd dankten auch den Firmen, die problemlos diesen Einsatz der Blauröcke ermöglicht hatten. Die beiden Feuerwehrführer dankten auch den Familien für den geleisteten Verzicht auf ihre Familienangehörigen und den Kameraden, die während des langen Einsatzes die Sicherheit im Heidekreis gewährleistet hatten.

Staschinski sprach in seiner Ansprache auch die gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Kommunen an. Es sei wichtig, dass die Feuerwehren gut ausgerüstet und ausgebildet würden. Der Landrat sah dies ähnlich und bedankte sich insbesondere dafür, dass die Kreisbereitschaften den Landkreis beim Elbe-Einsatz würdig und vorbildlich vertreten hätten. Er habe sich selbst davon überzeugen können, so Manfred Ostermann. Deshalb, so der Landrat, werde der Heidekreis auch weiterhin alles Notwendige für seine Feuerwehren tun.

Eine besondere Aufgabe hatte sich am Sonntag Kreisbrandmeister Uwe Quante für den Neujahrsempfang aufgehoben, als er zwei besondere Ehrungen vornahm. Kreispressesprecher Jens Führer aus Walsrode wurde insbesondere für seine langjährige „vorbildliche und engagierte“ Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Feuerwehren auf den unterschiedlichsten Ebenen mit dem Deutschen Ehrenkreuz in Silber des Bundesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Ortsbrandmeister Rainer Bolsewig aus Südkampen erhielt für seine langjährigen Führungsaufgaben in der Ortswehr die silberne Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes verliehen. Weiter diente der Empfang dem Gedankenaustausch unter den Gästen. · hf

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