Areal für Waffenträger im A 27-Park

Zoll baut Einsatztrainingszentrum in Walsrode

Grafik des Einsatztrainingszentrums.
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So soll das Einsatztrainingszentrum gegenüber der FTZ in Schneeheide aussehen. Grafik: Stadt Walsrode

Walsrode – Nun ist es amtlich: Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring zeigte sich am Dienstagmorgen sehr erfreut darüber, dass die Stadt eines der elf bundesweiten Einsatztrainingszentren der Zollverwaltung erhalten wird. Es soll im A 27-Park entstehen.

In einer Pressemeldung der Bundesanstalt für Immoblienaufgaben (Bima) gemeinsam mit dem Bundesfinanzministerium heißt es, dass neue Einsatztrainingszentren (ETZ) für die waffenführenden Beschäftigten des Zolls bundesweit eingerichtet werden sollen, darunter auch das ETZ Elbe-Weser in Walsrode. Das zugrundeliegende Konzept sieht eine gleichmäßige Verteilung der künftigen Standorte in elf Bedarfsregionen vor.

Der Standort Walsrode habe sich in der Region als bedarfsgerechteste und wirtschaftlichste Variante präsentiert, teilt Bundesfinanzminister Olaf Scholz mit. Die Planungen zur Umsetzung sollen bald starten.

Rat und Verwaltung haben Beschlüsse bereits nichtöffentlich gefasst

Helma Spöring: „Unsere gemeinsamen Bemühungen in der Stadt Walsrode haben zu einem großen Erfolg geführt.“ Rat und Verwaltung hätten sich schon im vergangenen Jahr nichtöffentlich mit dem Thema befasst und die entsprechenden Beschlüsse gefasst. Damit würden auf der Fläche gegenüber der Feuerwehrtechnischen Zentrale Schneeheide mehr als 50 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Mit elf einheitlichen Einsatztrainingszentren für die rund 13 000 Waffenträgerinnen und -träger des Zolls werde auch künftig bundesweit im Rahmen der ständigen qualifizierten Fortbildung das Training optimiert und gesichert. Es handelt sich um ein Trainingszentrum, in dem die Waffenträger der Zollverwaltung zukünftig sowohl an der Waffe, als auch hinsichtlich ihrer physischen Einsatztauglichkeit aus- und fortgebildet werden.

Sporthallen-, Schießanlagen- und Einsatztrainingskomplex

Jedes ETZ sei als moderner, aus drei Modulen bestehender Sporthallen-, Schießanlagen- und Einsatztrainingskomplex geplant, in dem die fachlichen und organisatorischen Anforderungen an das Zolltraining bestmöglich umgesetzt werden können. Täglich können bis zu 140 Zöllner gleichzeitig ihr vielfältiges Training absolvieren. Organisieren und durchführen werden das etwa 55 Beschäftigte an den jeweiligen Standorten.

Bislang mussten unterschiedliche Trainingsstätten externer Anbieter für den verpflichtenden Dienstsport inklusive Selbstverteidigung, Schieß- und Einsatztraining aufgesucht werden.

Dr. Rolf Bösinger, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen: „Die Beschäftigten des Zolls haben verantwortungsvolle Aufgaben, auf die sie bestmöglich vorbereitet werden müssen. Hierzu zählt vor allem die Vorbereitung der waffenführenden Beschäftigten auf ihre vielfältigen Einsätze. Mit der Schaffung der Einsatztrainingszentren sichern wir bundesweit eine flexible und bedarfsgerechte Durchführung des Zolltrainings.“

Die Planungsaufträge werden zeitnah erteilt, sodass mit den Bauplanungen begonnen werden kann. Aussagen zum Umfang der jeweiligen Investitionsmaßnahmen und zu den Fertigstellungszeitpunkten können noch nicht erfolgen, hieß es.

„Ich bin sehr froh, dass Walsrode die Anforderungen als Trainingsstätte erfüllt und unsere Region bei der Suche nach einem geeigneten Standort erfolgreich war. Erst vor Kurzem habe ich noch beim Bundesfinanzminister für den Standort in unserer Heimat geworben. Ich bin mir sicher: Das neue Einsatztrainingszentrum der Zollverwaltung wird unsere Region stärken. Es könnten sich zudem Synergieeffekte für den Standort der Bundespolizei in Walsrode ergeben“, äußerte sich der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil zum Standort in Walsrode.  mü

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