Ziel ist ein „grünes Innenstadtband“

Bürgerinformation am kommenden Montag um 18 Uhr im „mittendrin“

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Stadtplaner Michael Süssmann stellt den Rahmenplan für die Innenstadtsanierung vor.

Walsrode - „Wir möchten alle Walsroder zu einem Slogan-Wettbewerb für die bevorstehende Innenstadtplanung aufrufen.“ Michael Süssmann, städtischer Stadtplaner, lädt die Bürger für Montag, 19. Februar, um 18 Uhr, ins Kulturzentrum „mittendrin“ ein, um die erarbeiteten und vorgeschlagenen Maßnahmen für die Rahmenplanung der Walsroder City vorzustellen. Dazu soll es einen Slogan geben, den die Walsroder bis Montag im Rathaus einreichen können (E-Mail m.suessmann@stadt-walsrode.de).

Süssmann stellte im Rahmen eines Pressegesprächs das riesige Paket vor, das sich die Stadt für die City vorgenommen hat. „Wir wollen, dass Walsrode attraktiver wird und durch gezielte Maßnahmen mehr Menschen in die Stadt kommen.“ In Arbeitsgruppen, die sich aus Vereinen und Verbänden, aus Behörden und Walsrodern zusammensetzten, wurden bereits erste „Ziele“ erarbeitet. „Wir haben eine sehr gute Unterstützung aus der Bevölkerung erhalten“, sagte Süssmann. Er wird am Montag ein interessantes Paket an Maßnahmen präsentieren.

Im Mittelpunkt steht das „Grüne Band“, das die Innenstadt einmal durchziehen soll. Hier gehe es dank der guten Mitarbeit der Anlieger so gut voran, dass der erste Bauabschnitt möglicherweise schon im Sommer beginnen könne. Einige Teilstrecken seien bereits sichtbar. Der Weg, der mit viel Grün versehen werde, solle am Abend abgeschlossen werden, damit es nicht zu unliebsamen Zwischenfällen in der Nacht komme, so Süssmann. Vorgesehen sind ein Spielplatz und vielleicht Kunstprojekte am Wegrand.

Neun Millionen Euro Fördermittel bis 2026

Der Bereich „Großer Graben“ sei heiß und kontrovers diskutiert worden, berichtete Süssmann. Fußgängerzone oder Verfeinerung der Beschränkungen für den durchfließenden Verkehr seien die Hauptthemen gewesen. Das Puls-Gelände wird aufgearbeitet, der Rathausvorplatz soll schick werden, auch im Toilettenbereich und vielleicht mit einer kleinen Bühne. Veranstaltungen sollen weiterhin stattfinden können. Der Post-Parkplatz solle erweitert werden. Wegen des immer noch maroden Bahnhofsgebäudes stehe die Stadt mit dem Besitzer in Verbindung. An der Stadthalle müsse das Parkdeck unbedingt renoviert werden, fuhr Süssmann fort.

Nach der Vorstellung des Rahmenplans steht dieser am 13. März auf der Tagesordnung der Ratssitzung und wird anschließend zum Amt für regionale Landesentwicklung geschickt, das noch einmal darauf schauen wird.

Bis 2026 stehen der Stadt neun Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. „Zurzeit“, so Süssmann, „werden die Maßnahmen für erhaltenswürdige Gebäude in der Stadt mit bis zu 90 Prozent bezuschusst.“ 

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