15. Oldie-Treffen in Vethem lockt zahlreiche Teilnehmer und Besucher an

Wiedersehen der Treckerfans

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Für die Liebhaber alter Trecker war Vethem ein lohnenswertes Ausflugsziel.

Vethem - „Genaue Zahlen darüber, ob wir den Rekord von vor zwei Jahren geknackt haben, haben wir noch nicht“, teilte Olaf Himstedt vom Verein zur Förderung und Erhaltung dörflichen Kulturguts Vethem in einer Zwischenbilanz zum 15. Oldie-Treffen im kleinen Ort Vethem bei Walsrode mit. Erneut war die Ortschaft das „Mekka“ der Fans von alten Traktoren sowie weiteren Maschinen.

Aus allen Himmelsrichtungen reisten die Oldtimerfreunde an, und in den umliegenden Dörfern, aber auch in Verden, Rotenburg, Rethem oder Walsrode kündigte das Tuckern der Trecker mit angehängten Wohnwagen das Treffen an. In Kolonnen mehrerer Trecker waren die Teilnehmer mit maximal 20, oft auch nur sechs Stundenkilometern in Richtung Vethem unterwegs. Am frühen Freitagabend war der eigentliche Veranstaltungsplatz schon nahezu belegt und das „Fahrerlager“ unter Stöckmanns Eichen wuchs und wuchs.

Vethemer Treffen ist in ganz Norddeutschland eine wichtige Adresse

„Vorglühen“ hieß es am Abend für die Teilnehmer. Es fanden sich aber auch schon viele Gäste ein, die im Rahmen der Oldie-Night mit DJ Arne fröhlich feierten. Einer der Höhepunkte war der Auftritt der „Krelinger Treckerkerls“, die ihren Kalender vorstellten. Ein großes Feuerwerk beendete das offizielle Programm. In der Wohnwagenburg war aber noch lange nicht Ruhe, denn hier feierten die Oldtimerfreunde das Wiedersehen.

Selbst am Sonnabend waren noch etliche Treckerfahrer in Richtung Vethem unterwegs, deren Oldies später auf der Ackerfläche neben dem Sportplatz zur Schau gestellt wurden.

Bei den Vorführungen fanden sich schnell Besucher ein.

„Muss man als Fan dieser alten Trecker einfach gesehen und erlebt haben“, war immer wieder von Teilnehmern und Gästen zu hören, die vor allem die lockere und familiäre Atmosphäre schätzen. Wegen dieses Ambientes ist der Vethemer Treckertag inzwischen eines der beliebtesten und größten Treffen im norddeutschen Raum. Die Gäste freuten sich über die Vorführungen von alten Arbeitstechniken und alter Handwerksberufe, die eine Zeitreise in die Vergangenheit des dörflichen Lebens von vor 50 bis 100 Jahren bedeuteten.

Zimmerleute zeigen ihr Können

Auch das Rahmenprogramm ließ keine Wünsche offen, ein Bauern- und Kunsthandwerkermarkt lockte Interessierte an, Zimmerleute demonstrierten schwere Handarbeit beim Erstellen eines Eichen-Fachwerks und Besenbinder zeigten ihr Können. Darüber hinaus wurde das Mähen mit einer Sense vermittelt. Feldbearbeitung, Getreide mähen und das spätere Dreschen und Schroten wurde ebenfalls gezeigt.

Trotz vieler Einblicke in das frühere Leben kamen die Gaumenfreuden nicht zu kurz. Erbseneintopf aus der Gulaschkanone und selbst hergestellte Kartoffelpuffer mit Apfelmus waren begehrt. Dazu gab es Musik, unter anderem von den „Jordantalern“. Zudem unterhielten die Heidmärker Danzlüüd aus Düshorn mit Volkstänzen und luden das Publikum zum Mitmachen ein.

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