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Freiflächenfotovoltaikanlagen: Am liebsten direkt an der Autobahn bei Walsrode

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Logistikhallen von Hagebau im A 27-Park mit einer großen Photovoltaikanlage auf dem Dach.
Auf dem Dach der Logistikhallen von Hagebau im A 27-Park wurde eine große Photovoltaikanlage installiert. © Hagebau

Walsrode – Das Wort ist beeindruckend: Freiflächenphotovoltaikanlagen (FFPV-Anlagen), die Aktion, die die StadtWalsrode starten möchte, sinnvoll und passend für diese Zeit, in der nach neuen Energien gesucht wird.

Die Vorarbeiten sind immens. Und leider machen Behörden und Politiker nicht immer so mit, wie es sich die Kommune wünschen würde.

Wunsch: Anlagen direkt an der Autobahn

Erster Stadtrat Andre Reutzel sprach auf der jüngsten Bauausschuss-Sitzung von der Idee der Stadt, direkt an der Autobahn Freiflächenphotovoltaikanlagen zu errichten. „Aber da gibt es genaue Vorschriften, in welchem Abstand das sein muss, und das muss noch einmal genauestens geprüft werden. Vielleicht möchte der Bund irgendwann einmal die Autobahn verbreitern.“

Ausarbeitung eines Katasters

Darüber hinaus muss ein Kriterienkatalog geschaffen werden, ein Kataster, das bestimmen wird, wo Freiflächenanlagen in der Stadt gestattet werden. Genauestens abgestimmt mit der Landwirtschaft, die nicht zu sehr begrenzt werden darf, und mit anderen Anliegern. Reutzel: „Wir haben viel zu beachten.“ Deshalb werde ein Büro ein Kataster ausarbeiten und dem Rat anschließend vorlegen.

Weitere Gespräche über Planungen womöglich im Juni

Einbezogen werden die großen Logistikhallen. Gerade erst wurde der Neubau der Hagebau-Logistikhallen im A 27-Park mit großflächigen Photovoltaik-Elementen ausgerüstet. Möglicherweise soll Mitte Juni wieder über die Planungen für Walsrodes Zukunft gesprochen werden.

Verträge nicht vorzeitig abschließen

Auf jeden Fall bittet die Stadt Unternehmen und Betreiber, keine vorzeitigen Verträge abzuschließen. Es könne sich noch einiges ändern. Im besten Fall sollte man sich mit der Stadt vorher absprechen.  mü

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