Inventur im Vogelpark Walsrode

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Der Gelbbrustara (Ara ararauna) "Captain Hook" hält schützend einen Flügel über seinen Kopf, als er während der alljährlichen Inventur im Weltvogelpark Walsrode wird.

Walsrode - Im Weltvogelpark Walsrode werden derzeit akribisch alle Bewohner erfasst. Zum Jahresanfang werde alles gezählt, vermessen und gewogen, was Federn und einen Schnabel hat, teilten die Betreiber mit.

Rund zwei Monate vor dem Saisonstart machen Biologen und Tierpfleger fünf Wochen lang Inventur. Dabei kontrollieren sie auch Listen und Datenblätter, Bestandsbücher werden aktualisiert. „Wir beobachten alle Tiere das ganze Jahr über genau, so dass uns kaum ein Vogelnachwuchs entgeht“, sagte Park-Sprecherin Sonja Buchhop. Dennoch bringe erst eine konzentrierte Zählung Gewissheit über den Bestand. Derzeit gehe man von 4124 Vögeln und 675 Arten aus.

Die Spannbreite reiche dabei vom zwei Gramm leichten Kolibri-Winzling bis zum gewaltigen Andenkondor mit einer Flügelspannweite von 320 Zentimetern und einem Gewicht von mehr 13 Kilogramm. „Mitunter ist die Inventurarbeit eine echte Geduldsprobe, bei der Waagen getarnt, Köder ausgelegt und stundenlang gewartet werden muss.“ Besonders stolz sei man auf den Nachwuchs bei Kolibris oder Felsenhähnen, so Buchhop. „Unter menschlicher Obhut ist Nachwuchs hier sehr selten, europaweit sind diese Zuchterfolge einzigartig.“ Geöffnet ist der Park in diesem Jahr vom 18. März bis Ende Oktober.
dpa

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