Niedersächsischer Streuobstwiesentag auf Hof Baars in Schneeheide

Wachsende Ernten und Akzeptanz

Im Vordergrund kleine Apfelbäume, im Hintergrund ein Rednerpult und Personen auf Stühlen.
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Der Niedersächsische Streuobstwiesentag fand zum zweiten Mal auf Hof Baars in Schneeheide statt – mit prominenten Gästen und vielen Vertretern aus dem landwirtschaftlichen Bereich.

Schneeheide – Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast musste zwar kurzfristig absagen, ließ aber ihr Grußwort von der Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Ökolandbau, Carolin Grieshop, verlesen und den zweiten Niedersächsischen Streuobstwiesentag auf Hof Baars in Schneeheide eröffnen.

Ökologische Bedeutung von Streuobstwiesen

Grieshop wies auf die immer größer werdende ökologische Bedeutung von Streuobstwiesen hin, die gut in das gemeinsame Konzept des „Niedersächsischen Wegs“ von Landwirtschaft und Politik hineinpassten. Die Streuobstwiesen seien gerade in den vergangenen Jahren ein wichtiger Teil einer sich entwickelnden traditionellen Landwirtschaft geworden und garantierten dem Anbauer ergiebigere Ernten und wachsende Akzeptanz in der Bevölkerung. Gründe seien ein gesundes Management und der Anbau von zum Teil uralten Obstsorten. „Wir unterstützen dieses Projekt mit Fördermitteln und stellen fest, dass immer mehr Bioprodukte auf den Feldern produziert werden“, berichtete Grieshop.

Das betonte auch Staatssekretär Frank Doods aus dem Umweltministerium, der die Notwendigkeit der landesweit steigenden Zahl von Streuobstwiesen unterstrich. Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring begrüßte die Initiative für mehr Streuobstwiesen: „Früher gab es an allen Straßen noch Apfelbäume, die heute fast gänzlich verschwunden sind.. Der Hof Baars ist ein echter Vorreiter auf diesem Gebiet.“

Landrat Manfred Ostermann freute sich über die wachsende Anzahl von Streuobstwiesen im Heidekreis. Man habe viele neue Flächen zugelassen und alte Wiesen aktivieren können. „Machen Sie weiter so“, sagte er.

Fachreferate vor fast 100 Agrarspezialisten und Naturschützern

Anschließend trafen sich fast 100 Agrarspezialisten und Naturschützer zu Fachreferaten. Die vom BUND, von den Niedersächsischen Landesforsten und vom Kompetenzzentrum Ökolandbau gemeinsam durchgeführte Tagung fand trotz viel Wind und einigen Regentropfen im Freien statt.

Helma Spöring nutzte bei der Veranstaltung die Gelegenheit und sprach den Staatssekretär an: „Wir möchten in Walsrode ein Pilotprojekt für Feld-Fotovoltaik starten. Vielleicht können Sie unser Projekt vom Land her unterstützen.“  mü

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