Vorträge über Risiken und Behandlungsmethoden

Herzwochen locken zahlreiche Interessierte ins Heidekreis-Klinikum Soltau

Andrea Pomarino, Wiebke Thymm und Volker Wiechern sowie Einhard Wichmann (v.l.). - Foto: Heidekreis-Klinikum

Soltau - Das Heidekreis-Klinikum veranstaltete gemeinsam mit der Deutschen Herzstiftung eine Vortragsreihe im Rahmen der bundesweit stattfindenden Herzwochen. Unter dem Motto „Das schwache Herz“ referierten Ärzte der Medizinischen Klinik Soltau vor zahlreichen Gästen.

Chefärztin Dr. med. Andrea Pomarino begrüßte etwa 140 Zuhörer in der Cafeteria des Klinikums. Oberärztin Wiebke Thymm eröffnete die Vortragsreihe mit dem Thema „Was ist chronische Herzschwäche und ist sie vermeidbar? Die Ursachen erkennen“. Über die Funktionsweise eines gesunden Herzens erläuterte sie, inwiefern eine Herzschwäche eine nachweisbare Funktionsstörung ist und in welchen Formen sie auftreten kann. Thymm erklärte, welche Anzeichen ein schwaches Herz bei alltäglichen körperlichen Belastungen zeigen kann. „Ursachen und Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen, kann helfen, der Erkrankung vorzubeugen und einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität zu nehmen“, so Thymm.

Dr. med. Volker Wiechern, leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik Soltau, informierte zum Thema „Medikamente: Wirkungen und Nebenwirkungen, wichtige Kontrollen und CRT“. Er ging auf die Medikamente ein, die bei einer Herzschwäche zum Einsatz kommen oder diese verschlechtern. Dabei zeigte er auf, mit welchem Risiko eigenmächtiges Absetzen verordneter Medikamente verbunden ist und welche Bedeutung Dosierung und Kontrollen haben. „Auch bei richtiger Dosierung ist auf Nebenwirkungen zu achten“, sensibilisierte er seine Zuhörer.

Im Schlussvortrag „Leben mit Herzschwäche – was kann ich tun?“, erklärte Pomarino, wie man den Alltag mit einer Herzschwäche am besten meistern kann und räumte einige Vorurteile aus dem Weg. Sie ging auf Behandlungsmöglichkeiten ein, erklärte aber auch, was der Patient selbst tun kann, um eine Verbesserung seines Gesundheitszustandes zu erreichen. „Ein gesunder Lebensstil, das Ausschalten von Risikofaktoren und eine konsequente Einnahme von Medikamenten sind für einen Therapieerfolg wichtig.“, fasste Pomarino zusammen.

Einhard Wichmann, Regionalbeauftragter der Deutschen Herzstiftung für Celle und den Heidekreis, stellte die Arbeit der Stiftung vor.

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