15 Gründungsmitglieder 

Die Kulturlandschaft fördern: Verein für die Aller-Böhme-Region 

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Die 15 Gründungsmitglieder wollen dem Heidekreis die Stirn bieten. 

Walsrode - Nach den andauernden Diskussionen über die Landesschutzverordnung des Heidekreises für die Aller-Böhme-Region hat sich nun der Förderverein Kulturlandschaft gebildet. 15 Gründungsmitglieder haben es sich zum Ziel gesetzt, die Gründung und die Arbeit des Beteiligungs- und Pflegeverbandes der Aller-Böhme-Region zu fördern.

Außerdem will der Verein, „die in Jahrhunderten geformte Kulturlandschaft der Aller-Böhme-Region mit ihrer ökologischen Vielfalt und landschaftlichen Schönheit einschließlich angrenzender Gebiete“ erhalten und entwickeln. Das ist einer Pressemitteilung zu entnehmen. Des Weiteren haben sich die Mitglieder die Förderung der nachhaltigen Landnutzung und den Erhalt vielfältiger bäuerlicher Wirtschaftsstrukturen zur Aufgabe gemacht. Zuletzt benennt der Verein die Sicherung und den Schutz des Eigentumsrechts sowie der traditionellen Gewohnheitsrechte der ortsansässigen Bevölkerung als weiteres Ziel. Dies sei insbesondere in dem zusammenhängenden Netz europäischer Schutzgebiete „Natura 2000“ zu beachten.

Der gewählte Vorstand besteht unter anderem aus dem ersten Vorsitzenden Wolfgang Ordon aus Eickeloh, seinem Stellvertreter Hans-Jürgen Dammann aus Böhme, dem Schriftführer Daniel Müller aus Essel und der Kassenführerin Elisabeth Dannenberg aus Hellberg.

Der Verein lehnt den ausgelegten Verordnungsentwurf des Heidekreises mit seinen „überflüssigen Regelungen und völlig überzogenen Verboten kategorisch ab“ (wir berichteten). Die Mitglieder bieten allen, die sich betroffen fühlen, an, sie in ihren schriftlichen Einwendungen zu unterstützen. Der Verein wirbt dafür, durch die Umsetzung einer dem Heidekreis bekannten alternativen Verordnung das Maß angemessener Regelung zu wahren. So wäre es laut den Kulturlandschaft-Förderern einfach, die berechtigten Interessen den Bürger nachzukommen und die Situation vor Ort langfristig zu bereinigen.

Die Mitglieder werden allen Interessierten auch Formulierungsunterstützung für ihre schriftlichen Eingaben beim Heidekreis geben, die bis zum 11. März eingehen müssen. Darüber hinaus ist der Verein überzeugt, dass der ausgelegte Verordnungsentwurf fehlerhaft ist. Daher hat er sich bereits juristischen Beistand gesichert und wird gegen die Auslegung schon aus formalen Gründen rechtlich vorgehen.

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