„Wir müssen nur Mut behalten und Zeit mitbringen“

Über den Jordan ins Dorfcafé: Altenboitzer bauen ihre Beekschün aus

Ein Bach im Nebel, dahinter eine Scheune
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Über den Jordan, und dann liegt noch vieles im Nebel: Die Beekschün in Altenboitzen. Einige erste Maßnahmen sind aber schon ergriffen.

Da haben die Altenboitzer wieder etwas in die Hand genommen, beweisen gerade in dieser unruhigen Zeit ein Stück mehr Mut und zeigen, dass sie eine gute, intakte Dorfgemeinschaft sind: „Ja, auf meine Altenboitzer kann ich mich verlassen,“ sagt denn auch Ortsvorsteher Stephan Rengstorf. Er freut sich vor allem darüber, dass Detlef Gieseke mit ins Boot für den Ausbau der Beekschün, des Altenboitzer Dorfgemeinschaftshauses, gesprungen ist und seine ganze Erfahrung aus der Politik mit einbringt.

Altenboitzen – „Ich kümmere mich darum, dass wir Fördermittel für das Haus bekommen,“ sagt Gieseke, Schriftführer des neuen Dorfvereins, der die richtigen Weichen für den neuen Ortsmittelpunkt stellen möchte.

„Wir müssen in dieser Zeit Geduld aufbringen und gemeinsam anpacken.“ Detlef Gieseke weiß, wovon er spricht. „Wir möchten im kommenden Jahr ein kleines Café – so wie in Stellichte – eröffnen, das vor allem am Wochenende zugänglich sein wird.“ Man hat im Dorf erste Gelder für die Arbeiten im Gebäude gesammelt und bekommt von Leader Landes- Fördermittel, wird natürlich auch von der Stadt unterstützt.

Eisverkauf soll bleiben

Das kommende Dorfcafé hat schon erste Konturen erhalten, die Innenisolierung beispielsweise, eine behindertengerechte Toilette mit einem Zugang vom Jordan aus, entsteht. Und die Theke wird in wenigen Wochen, natürlich auch mit Lieferverzögerung, kommen. Der Eingang des Cafés wird von der Rückseite, vom Bach aus, sein. Dort wird eine Fläche gepflastert und „schön gemacht.“ Der Eisverkauf auf der anderen Seite der Halle wird dort weiter stattfinden. „Manchmal hatten wir im Sommer täglich bis zu 200 Menschen dort gehabt.“

Man hofft auf Gäste, die mit der Kleinbahn kommen

Wenn dann das Café läuft, „und das wird laufen,“ ist Detlef Gieseke überzeugt, hofft man auf die Gäste, die mit der Kleinbahn nach Altenboitzen kommen. „Und für Radfahrer ist das Café ein geradezu ideales Ziel.“

Vielleicht wird man auch die Mosterei ganz in der Nähe einbinden können, so jedenfalls die Hoffnung. Das alte Café am Steinberg wird immer wieder schmerzlich vermisst. Und so freuen sich immer mehr Altenboitzer auf die Zeit, in der sie hier, in der Beekschün, einmal einkehren können. Vielleicht nach dem Besuch des kleinen Dorfladens direkt gegenüber, der eine ganze Reihe Dorfspezialitäten zu allen Tageszeiten anbietet.

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