Gut gemachte Musik in der Eckernworth

Bei True Collins stand die Bühne kopf

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Rudi und Markus Meyer von der Waldgaststätte Eckernworth haben die Band True Collins in ihr Herz geschlossen. Kurz vor dem mitreißenden Abend entstand dieses Gruppenfoto.

Walsrode - Es sind diese wenn auch immer noch zu wenigen Sommer-Highlights in Walsrode, die die Stadt kopfstehen lassen, wo halb Walsrode sich zusammenfindet, feiert, miteinander spricht, genießt, einfach Spaß hat.

Seit acht Jahren kommt nun schon die badische Band „True Collins“ in die Eckernworth, seit dieser Zeit ist es einmal im Jahr ein musikalischer Höhepunkt – nicht nur für Walsrode. Am Samstag feierten weit mehr als 1000 Fans auf dem Schützenplatz in Walsrodes Stadtwald die Gruppe bis in die tiefe Nacht hinein. Gewittermeldungen trafen dabei zum Glück nicht zu. Es war ein lauer Juliabend vom Feinsten, bis hin zu den Titeln rund um Phil Collins und Genesis.

Für viele war es einfach ein „geiler Abend“, für manche ein nettes Zusammensein bei knuspriger Bratwurst, Bier oder anderen Getränken mit musikalischer Begleitung. Man traf seine Freunde einmal wieder. Hansi aus Walsrode kam wegen der „guten Musik, die einfach zu mir passt“, Horst freute sich über manche Titel von Genesis und die vielen jungen Besucher klatschten rhythmisch mit, wenn Tom den sensationellen Genesis-Song „Mama“ vom Podium schmetterte, wenn Ray, Erik, Harald und Jörg die Bühne buchstäblich auf den Kopf stellten und die Menschen davor stundenlang mitreißend unterhielten.

Der Bratwurststand ist verwaist

Dann hielt es auch Rudi Meyer hinter seinem Bratwurststand nicht mehr aus, der Eckernworth-Chef jubelte kräftig mit. Ihm haben es die Walsroder zu verdanken, dass es True Collins nun schon im achten Jahr in Walsrode gibt. „Damals feierten wir das 50-jährige Bestehen der Waldgaststätte und wollten die Walsroder einfach einmal beschenken.“ True Collins war Rudi Meyer in Kiel aufgefallen, der Kontakt war schnell hergestellt, und seitdem mag man sich, kommen die Halb-Süddeutschen gern in den Heidekreis. „Und werden im nächsten Jahr wieder unser Gast sein“, versprach Meyer, der gemeinsam mit Sohn Markus und vielen tüchtigen Mitarbeitern dieses Super-Event immer noch mit kostenlosem Eintritt veranstaltet.

In einer mitreißenden Show zeigte die Band alle Facetten des sympathischen Ausnahmemusikers Phil Collins und brachte dabei sowohl die großen Collins-Solo-Hits als auch die legendären Genesis-Klassiker: Groovende Uptempo-Nummern wie „I can’t dance“, „Invisible Touch“ oder „Don’t lose my Number“, die zum Tanzen einluden. Das atmosphärische „In the Air tonight“, aber auch Balladen wie „Hold On My Heart“, „Another Day in Paradise“ oder „Throwing It All Away“, erzeugten wohlige Gänsehaut. Sänger Tom Ludwigs wandelbare Stimme und deren verblüffende Ähnlichkeit mit Phil Collins hauchte den ruhigen Songs die nötigen Emotionen ein.

Ein wunderbarer Abend, eine Veranstaltung, von der man gern mehr hätte in der Stadt. Viele Besucher freuen sich schon jetzt auf den nächsten Auftritt der Gruppe in der Heide. 

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