Tomcats füllen erneut die „Trompete“ in Düshorn / Erlös für den Hospizdienst

Eine treue Fangemeinde

+
In der „Trompete“ hatten Besucher und Band jede Menge Spaß.

Düshorn - Rund um die Düshorner „Trompete“ war jede Parklücke zugestellt. Autos säumten die Straße auf einer Länge von mehreren 100 Metern. Grund für das hohe Verkehrsaufkommen: Die Tomcats hatten zu ihrem jährlichen Konzert eingeladen.

Als sich die Band zu einem Revival im Gasthaus zur Post in Ahlden getroffen hatte, hatte noch niemand ahnen können, dass bei der inzwischen achten Neuauflage dieses Konzerts die Begeisterung der Fans nach wie vor ungebrochen sein würde. „Zumindest bis zur zehnten Veranstaltung wollen wir weitermachen“, versprachen die Oldies.

Die Luft in der „Trompete“ war zum Schneiden, die Zuhörer standen Schulter an Schulter, und alle waren froh, wenn in den Pausen die Türen, die nach draußen führten, geöffnet werden konnten. Auf dem Podium gaben Harald Schliekelmann, Gerd Quiel, Jürgen Meier und Klaus Hoyer ihr Bestes und rissen ihr Publikum mit.

Quiel, für Ansagen und Moderation zuständig, plauderte aus der Vergangenheit und sorgte für Gelächter. „Wenn ihr einen Liedertext sucht, findet ihr den schnell bei Google. Vor 40 Jahren blieb nur die Schallplatte, um an die Texte zu kommen – für uns mehr als einmal unverständliches Zeug. Ich möchte gerne einmal wissen, was wir uns da zusammengereimt und -gesungen haben.“

Zum Glück spielten die Tomcats schon damals viele Instrumentalstücke von den Spotnicks und Shadows, so dass der Gesang – nicht gerade die Stärke des Quartetts – etwas in den Hintergrund geriet. Es erklangen Titel wie „Red River Rock“, „Apache“, „Bonanza“ und „Wipe out“, um nur einige zu erwähnen. Souverän am Mischpult stand, wie man es von ihm kennt, Kai Schliekelmann.

Von Anfang an verzichteten die vier Musiker auf Gagen und stifteten den Erlös ihrer Auftritte dem Hodenhagener Tierheim und dem Kinder-Hospizdienst des Heidekreises. Bei einer Sammlung während der Veranstaltung in Düshorn kam ein zusätzlicher beträchtlicher Betrag zusammen, so dass die Tomcats hoffen, erneut mehr als 3000 Euro, das wären in den vergangenen acht Jahren mehr als 20000 Euro, spenden zu können.

Seit ein paar Jahren gehen die Einnahmen ausschließlich an den Hospizdienst. „Wir freuen uns, wenn wir damit anderen, die das Geld bitter brauchen, eine Freude machen können“, schloss Quiel sein kurzes Resümee.

Mehr zum Thema:

Germanwings-Absturz: Gutachten verärgert Hinterbliebene

Germanwings-Absturz: Gutachten verärgert Hinterbliebene

Ermittler rätseln über Motiv des London-Attentäters

Ermittler rätseln über Motiv des London-Attentäters

Trotz Tragödien im Mittelmeer wächst Kritik an den Rettern

Trotz Tragödien im Mittelmeer wächst Kritik an den Rettern

Riesige Open-Air-Ausstellung: València ist Feuer und Flamme

Riesige Open-Air-Ausstellung: València ist Feuer und Flamme

Meistgelesene Artikel

Schlägerei vor Diskothek

Schlägerei vor Diskothek

Walsrode fehlt ein Marktplatz

Walsrode fehlt ein Marktplatz

Unfall auf der B209: Radfahrerin stirbt

Unfall auf der B209: Radfahrerin stirbt

Betrunkener verpasst einem Polizisten ein blaues Auge

Betrunkener verpasst einem Polizisten ein blaues Auge

Kommentare