Der Weltvogelpark Walsrode öffnet am 18. März / Film blickt hinter die Kulissen

Start mit neuer Kiwi-Anlage

Für die Kiwis, die neuseeländischen Laufvögel, gibt es eine eigene Anlage. - Foto: Weltvogelpark

Walsrode - Mit neuen Attraktionen, Sonderaktionen und bewährter Vielfalt startet der Weltvogelpark Walsrode am Freitag, 18. März, in die neue Saison. Mit über 4 000 Vögel aus 650 Arten in einer 24 Hektar großen Garten- und Kulturlandschaft ist die Walsroder Einrichtung der größte Vogelpark der Welt. Mehr als 35 000 Geburten und Nachzuchtprogramme für Projekte in mehr als 30 Ländern machen den Park einmalig.

Während die Natur in der Lüneburger Heide in den vergangenen Monaten weitestgehend Winterschlaf gehalten hat, haben die Gärtner im Weltvogelpark durchgehend auf Hochtouren gearbeitet. Pünktlich zum Saisonstart werden sich rund drei Millionen Frühblüher als Blütenteppiche über den gesamten Park verteilen.

„Die Biologen, Pfleger und Tiertrainer des Parks haben ebenfalls vollen Einsatz bewiesen“, verrät Pressesprecherin Sonja Buchhop. Sie hätten sich um den Vogelnachwuchs vieler, zum Teil gefährdeter Arten gekümmert, den Tieren der Shows neue Tricks beigebracht und neue Vögel trainiert. Die Flugshow sei weiter ausgebaut und durch Vögel ergänzt worden. Geier, Kondore, Kraniche, Papageien, Greifvögel und Rote Sichler sorgen für ein unvergessliches Erlebnis.

Infotainment und einen exklusiven Blick hinter die Kulissen bietet der halbstündige Film, der zweimal täglich während der Öffnungszeiten ím Indoorhaus gezeigt wird. Der Film nimmt den Besucher mit auf eine abenteuerliche Reise durch die verschiedenen Jahreszeiten und in die unterschiedlichen Bereiche im Park. „Man kann hier den Biologen bei der Aufzucht von Jungvögeln ebenso über die Schulter schauen wie den Tiertrainern beim Flugtraining ihrer Schützlinge oder den Gärtnern, die den Park im Monatsrhythmus verwandeln“, verrät Buchhop.

Die nachtaktiven Kiwis gehören zu den Nationalsymbolen Neuseelands und sind dort als flugunfähige Vögel durch importierte Fressfeinde wie Hauskatzen, Hunde, Wiesel oder Frettchen stark gefährdet. „Um die tollpatschig aussehende Kiwis beobachten zu können, haben wir eine neue Anlage mit einer künstlichen Dämmerung geschaffen. Nachdem sich die Besucheraugen an das fehlende Licht gewöhnt haben, erlebt man die Kiwis aus nächster Nähe etwa bei der Nahrungssuche. Ich bin mir sicher, dass dieses neue Highlight viele Besucher in seinen Bann ziehen wird.“

Der Eintritt für Kinder bis zu zwölf Jahren in den niedersächsischen Frühjahrsferien ist kostenlos – außer an Feiertagen und nur in Begleitung eines vollzahlenden Erwachsenen.

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