Walsrode ist fortan für Pflege der Ausflugsziele in Tietlingen und Krelingen zuständig

Stadt übernimmt Heideflächen

Luftbild des ehemaligen Standorts der Mülldeponie in der Krelinger Heide. Die Pflanzen haben hier eine andere Farbe.
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Deutlich zu sehen ist aus der Luft der ehemalige Standort der Mülldeonie in der Krelinger Heide. Die Pflanzen haben hier eine andere Farbe.

Der Bauausschuss der Stadt Walsrode hat empfohlen, die Flächen der Tietlinger und der Krelinger Heide vom Landkreis zu übernehmen. Die Stadt soll fortan für die Pflege der beliebten Ausflugsziele zuständig sein.

  • Der Bauausschuss der Stadt Walsrode empfiehlt, die Flächen der Tietlinger und der Krelinger Heide vom Landkreis zu übernehmen.
  • Auf die Stadt kommen jährliche Pflegekosten in Höhe von 15000 Euro zu.
  • Die Flächen sollen als Naherholungsziele nutzbar sein.

Walsrode – Dieter Heidmann, ehemals Ratsherr in Walsrode, begrüßt die Entscheidung des Bauausschusses der Stadt, die Flächen der Tietlinger und der Krelinger Heide vom Landkreis zu übernehmen und fortan für die Pflege der beliebten Ausflugsziele zuständig zu sein.

Besonders Bürgermeisterin Helma Spöring hatte sich für die Gebietsveränderung eingesetzt: „Weil wir gerade für den Bereich des Tietlinger Wacholderhains immer wieder Klagen aus der Bevölkerung über den Zustand der Fläche erhalten haben und dieser Bereich eigentlich ein Naherholungsziel der Bürger unserer Stadt geworden ist.“

Der Landkreis hatte die Fläche eher naturnah halten wollen und dem direkten Landschaftsschutz einen größeren Raum eingeräumt.

Das Hermann Löns-Grab: Die Stadt wird das gesamte Gelände der Tietlinger Heide übernehmen und pflegen.

Viele Gespräche mit dem Landkreis haben dazu geführt, dass ab 2022 die Heideflächen in Tietlingen und in Westenholz von der Stadt übernommen werden können. Auf die Stadt werden jährlich rund 15 000 Euro an Pflegekosten zukommen.

Die Besucher des Tietlinger Wacholderhains mit dem Löns-Grab werden dann sicher intakte Bänke und lesbare Wegweiser vorfinden.

In Westenholz sieht es ein klein wenig anders aus. Dort wurde die Heidefläche in den 70er-Jahren auf einer riesigen Abfallhalde angelegt. Dieter Heidmann erinnert sich: „Damals war es eine Müllgrube für das Dorf, nachdem durch den Bau der Autobahn dort mächtig viel Sand abgefahren worden war. Alles wurde dort hineingeschmissen. Die Firma Wolff entsorgte dort Plastikmaterial. Dann kam einfach eine Schicht mit Erde drauf, und das war es denn auch.“

Das Gebiet ist heute ein viel besuchter Ort, der vor allem zur Heideblüte viele Menschen anzieht. „Der Landkreis hat sich allerdings in dem Bemühen, diese Heidefläche zu pflegen, lange Zeit zurückgehalten“, sagt Dieter Heidmann. Erst nachdem er Kontakt mit dem Landrat aufgenommen habe, sei einiges besser geworden.

Die Stadt vereinbarte mit dem Landkreis, dass bei möglichen Folgekosten wegen der ehemaligen Deponie der Kreis die Kosten übernehmen werde. Nach Informationen der Walsroder Stadtverwaltung gebe es zurzeit allerdings nur eine ganz geringe Belastung aus diesem Bereich. Hier zeigt die Heide eine ganz andere Farbe als auf der restlichen Fläche. Das zeigt ein Luftbild.  mü

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