KSK spendet 9500 an das Diakonische Werk / Geld kommt der Schuldnerberatung zugute

„Jeder kann in finanzielle Not geraten“

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Freuen sich, dass das Geld einem sinnvollen Zweck zugute kommt: Franz Wienöbst, Ottomar Fricke, Rosl Schäfer, Thomas Franzen und Matthias Schröder (v.l.).

Walsrode - Einen Scheck über 9500 Euro haben Vertreter der Kreissparkassen Walsrode und Soltau dem Diakonischen Werk des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Walsrode überreicht. „Die Summe stammt aus dem Reinertrag aus ,Sparen und Gewinnen‘, dem früheren PS-Sparen“, sagte Markus Grunwald, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Kreissparkasse Walsrode. „Bereits seit vielen Jahren kommt die Kreissparkasse mit dieser Geste ihrer sozialen Verantwortung nach“, so der Pressesprecher weiter.

„Dieser Betrag steht ausschließlich der Arbeit unserer Schuldnerberatung zur Verfügung“, sagte Diakoniepastorin Rosl Schäfer. In erster Linie sieht sie äußere Einflüsse, die die Betroffenen in eine oft fatale Situation bringen. Arbeitslosigkeit, Krankheit, Scheidungen und andere missliche Vorkommnisse seien immer wieder verantwortlich für finanzielle Notlagen, in die Menschen geraten könnten. „Natürlich haben wir es auch hin und wieder mit Betroffenen zu tun, die nie den Umgang mit Geld gelernt haben“, sagte Thomas Franzen, hauptamtlicher Mitarbeiter der Diakonie und verantwortlich für die Schuldnerberatung. Das Wecken von Bedürfnissen durch Werbung und angeblich günstige Kreditkäufe per Internet korrespondiere häufig mit unangemessenem Konsumverhalten. Im Durchschnitt seien es in den vergangenen Jahren um die 10000 Euro gewesen, durch die Betroffene über Gebühr belastet worden seien.

Oft sehe man im Laufe von Beratungsgesprächen auch Zusammenhänge mit anderen Problembereichen mancher Hilfesuchender. Hier bietet die Diakonie ebenfalls durch ihre Vernetzung weitere Hilfestellung an.

„Aber auch Banken müssen sich der sozialen Verantwortung stellen. Oft kann man eine Kreditgewährung nicht verantworten, um Schuldner nicht in eine prekäre Situation zu treiben“, erklärte Grunwald.

jh

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