Sommerempfang der Heidekreis-CDU mit Gastredner Dr. Christof Kugler

Kliniken mit hohem Wirtschaftsfaktor

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Beim CDU-Sommerempfang (v.l.): Hermann Norden, Reinhard Grindel, Dr. Christof Kugler, Gudrun Pieper, Lutz Winkelmann und Gerd Engel.

Walsrode - Die Heidekreis-CDU und die CDU-Kreistagsfraktion hatten zum Sommerempfang in die Festscheune des Hotels „Forellenhof“ in Hünzingen geladen. Der Fraktionsvorsitzende Hermann Norden begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft erzählte, dass das Politikmachen im Heidekreis derzeit eine der spannendsten Aufgabe darstelle, die er sich vorstellen könne.

Gastredner war Dr. Christof Kugler, Geschäftsführer des Heidekreisklinikums. Er referierte über die Sicherung der medizinischen Versorgung auf dem Lande und zum Thema „Gesundheitsdienstleistungen als Wirtschaftsfaktor“. Damit war ausreichend Gesprächsstoff geliefert, um später lebhaft zu diskutieren.

Er erläuterte, wie dynamisch sich der Gesundheitsmarkt weiterentwickelt. Dabei gehe es insbesondere für den Heidekreis um die medizinische Versorgung der Bürger vor Ort im ländlich strukturierten Raum. Das Thema, so Kugler, habe zwei Aspekte, einen wirtschaftlichen und einen menschlichen. Zuallererst sei sicherzustellen, dass die Bürger im Heidekreis eine optimale medizinische Versorgung bekommen. Dabei sollte seiner Meinung nach das Klinikum mit seinen beiden Häusern eine wichtige Rolle spielen. Sie seien da bereits auf dem richtigen Wege, Medizinische Versorgungszentren an die Häuser anzubinden. So könne man auch Fachärzte in den Kreis holen. Synergien ergebe das für beide Seiten.

Die Kliniken hätten aber auch, so sie gesund aufgestellt seien, einen hohen Wirtschaftsfaktor. Allein das Heidekreis-Klinikum beschäftigt rund 1100 Mitarbeiter (Ärzte und Pflegepersonal), die beiden anderen Fachkliniken mehr als 700. Hochqualifizierte Kliniken würden helfen, medizinische Fachkräfte, auch Landärzte, in die Region zu ziehen. Die Bruttowertschöpfung der Gesundheitsdienstleistungen im Heidekreis beträgt laut Kugler rund 151 Millionen Euro. Der Anteil des Klinikums betrage gut 40 Millionen Euro, könne aber auf gut 70 Millionen Euro gesteigert werden, da die Kapazitäten dies hergäben.

hf

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