Fulde einen Tag lang im Ausnahmezustand

Sieg der Stadtauswahl und Elferwettstreit

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Mit vollem Einsatz zielten die Schützen aufs Tor. 

Fulde - Jugendfeuerwehrwettkampf, Kopfstehen, Elferwettstreit und die Werdertraditionself brachten Fulde in den Ausnahmezustand.

Beim siebten Elfmeterturnier der Walsroder Bürgerliste schenkten die 33 Mannschaften sich nichts, und das runde Leder wurde etliche Male in die Maschen des Tornetzes gedroschen. Die 18 Herrenteams hatten ebenso fantasievolle Namen wie die sieben Jugend- und die acht gemischten Mannschaften.

Sternstunde: Spiel gegen die Werder-Traditionself

Manfred Wenzel von der Walsroder Bürgerliste moderierte das Turnier und war am Ende genauso zufrieden wie der erste Vorsitzende der SG Fulde, Arne Buchholz.

Seine Sternstunde folgte mit der Partie der Stadtauswahl gegen die Werder Bremen Traditionself, deren Initiator er war. Namhafte Größen, allen voran Ailton, Frank Neubarth und Dieter Burdenski, maßen sich mit einer Auswahl von Spielern aus dem Stadtgebiet. Die Werderaner hatten den Stadionsprecher des VFB Oldenburg, Heiko Büsselmann, mitgebracht, der die Spiele der vierten Liga in Oldenburg begleitet und so Fußballatmosphäre im Zentralstadion Fulde mit gut 1000 Zuschauern verbreitete.

Am Beginn spürten die Zuschauer schon etwas Ehrfurcht und Respekt der Walsroder Spieler vor den großen Namen. So stand es schnell 0:2 für die pensionierten Profikicker, nachdem Ailton routiniert zum Führungstreffer eingeschoben hatte. Erhan Albayrak erhöhte auf 0:2.

Sieben Tore gegen die Ex-Profis

Dann drehten die Walsroder das Spiel. Zur Pause stand es 3:2 durch Tore von Frederik Ziehm, Nico Schollbach und Davet Ersu. Zur Halbzeit wechselte das Trainergespann der Stadtauswahl, Bernd Joachim und Carsten Duensing, die Mannschaft aus, sodass das Team frisch auflaufen konnte.

Kein Wunder, dass Till Meyer, zweimal Hassan Turgut und Dennis Burc auf 7:2 erhöhen konnten. Die Bremer Oldies waren mit dem Verlauf nicht sehr glücklich und rafften sie nochmal auf. Frank Neubarth brachte den Unmut auf der Auswechselbank auf den Punkt: „Immer diese Diskussionen, wenn wir gegen Zwanzigjährige spielen und das nicht läuft“. Die Stars aktivierten die letzten Reserven. Ailton startete die Aufholjagd und schlenzte den Ball zum 7:3 in den linken Winkel. Kurz vor Schluss trafen noch Ferenc Toth und Güven Ayik für Werder, so dass es am Ende 7:5 für die Stadtauswahl stand.

lee

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