SPD-Politiker verzichtet auf Listenplatz

Zinke möchte direkt gewählt werden

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Sebastian Zinke.

Benefeld/Verden - Sebastian Zinke, Benefelder Landtagskandidat der SPD für den Wahlkreis 43 (Walsrode), wird morgen in Verden nicht am Parteitag des SPD-Bezirks Nord-Niedersachsen zur Aufstellung der Partei-Listen für die Bundestags- und Landtagswahl teilnehmen. Stattdessen heißt es von Seiten der SPD, dass Zinke auf eine Position auf der Partei-Liste für die Landtagswahl am 14. Januar verzichtet.

„Ich möchte zu Beginn einer parlamentarischen Tätigkeit von den Menschen im südlichen Heidekreis direkt gewählt werden. Mir gefällt der der parlamentarischen Demokratie zugrunde liegende Gedanke, dass die Menschen in allen Teilen des Landes in den Wahlkreisen eine Person bestimmen, die diese Region im Parlament vertritt. Für dieses Mandat bewerbe ich mich“, erklärt Zinke.

Daher möchte er zu Beginn seiner parlamentarischen Tätigkeit nicht durch seine Stellung auf einer Parteiliste ins Parlament entsandt werden, sondern von den Menschen im Heidekreis.

„Damit gehe ich ein gewisses Risiko ein“, ist sich der Politiker bewusst. „Ich werde nur Abgeordneter des Landtags, wenn die Mehrheit der Menschen dies wünschen.“ Die Devise laute also „hopp oder topp“.

Zinke: „Ich möchte die kommenden Monate dazu nutzen, um den gesamten Wahlkreis intensiv kennenzulernen und den Menschen die Möglichkeit geben, sich ein Bild von mir zu machen.“

In wenigen Tagen werde seine Internetpräsenz www.sebastian-zinke.de online sein.

„Ich freue mich auf die kommenden Monate und viele Begegnungen mit den Menschen im südlichen Heidekreis.“

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