Positives Echo auf Walsroder Weihnachtsmarkt rund um die Stadtkirche

Zum Schauen und Genießen

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Ein Weihnachtsmann verteilte kleine Überraschungen.

Walsrode - „Nun jauchzet und frohlocket, denn es naht der Heiden Heiland“. In diesem Sinne wurde der Walsroder Weihnachtsmarkt rund um die Stadtkirche mit einem kleinen Konzert der Kurrende-Kinder sowie des Jungen- und Mädchen-Chors der Kirchengemeinde eröffnet.

Superintendent Ottomar Fricke und Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring luden die Bürger der Stadt und der Umgebung ein, die adventliche Stimmung innerhalb und außerhalb der frisch renovierten Kirche zu genießen.

Die Besucher kamen zum Schauen, Stöbern, Klönen und Genießen. Was vielen Menschen auf dem Kirchplatz noch fehlte, das waren mehr Buden wie früher, die selbst gebastelte Sachen zum Advent und zu Weihnachten präsentierten. Aber das Angebot im Gemeindehaus ließ dieses leicht vergessen. Dort wurden unter anderem selbst produzierte Marmeladen und mehr feilgeboten. Kirchen- und Klosterdamen waren am Kuchenbuffet tätig, und die große Nachfrage war die größte Belohnung für alle freiwilligen Helfer. Auch die Kovel-Kinder-Hilfe war wieder mit dabei, und dies sehr umweltbewusst. Am Stand gab es Speisen auf Tellern aus Bananenblättern, die Michael Haake in Nepal entdeckt hatte.

Ein Weihnachtsmann verteilte kleine Geschenke aus seinem großen Sack. Eine Überraschung der negativen Art, so die Aussage zahlreicher Marktbesucher, war die Platzierung der Krippenfiguren in einer nüchternen Hütte ohne jede Dekoration.

Ein Top-Genießer-Programm war das über alle drei Tage verteilte Musikprogramm in der „neuen“ Kirche. Superintendent Ottomar Fricke äußerte seine Freude darüber, dass die Renovierung der Kirche rechtzeitig abgeschlossen werden konnte. Interessant gestaltete sich die Kombination von Gesang mit dem Jungen Chor unter Kantor Holger Brandt und der Lesung des Autoren Heinrich Thies.

Der Superintendent verkündete bei der Eröffnung mit der Bürgermeisterin, dass der Markterlös der Gemeinde für eine italienische Schule im syrischen Homs und der Stadt gespendet werden soll. Die christliche Schule steht Kindern aller Religionen offen. Man habe zusammen mit Landesbischof Ralf Meister einen Kontakt gefunden, der eine sichere Übergabe der Spende an die Gemeinde ermöglichen solle, so Fricke.

hf

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