„Never Too Late“ im „mittendrin“ in Walsrode

Ohrwürmer heizen dem Publikum ordentlich ein

„Never Too Late“ sorgten für Stimmung. - Foto: Bätje

Walsrode - Die Bremer Seniorenband „Never Too Late“, bestehend aus zwölf Musikern, sorgte im Walsroder „mittendrin“ für Stimmung. Ein Podium für die Musiker, darunter zwei Schlagzeuger drei Gitarristen, mehrere „Reeds“ (Saxphone), Keyboard und zwei Sänger, damit war ein Drittel des Saales im ehemaligen Juze belegt.

Für die fast 200 Zuschauer, die Schulter an Schulter standen, blieb nicht mehr viel Platz. Dennoch fanden einige genug Raum, um zu tanzen. Die Fans drängten sich zum Teil oben auf der Galerie. „Das Flair, die Atmosphäre hier passen gut zu unserer Musik“, erklärte Drummer Klaus Hoyer, den meisten auch als „Schmotto“, Schlagzeuger der „TomCats“, bekannt. Die waren mit Jürgen Meyer, Harald Schliekelmann und Gerd Quiel alle mit von der Partie, und es schien ihnen zu gefallen, was sie zu hören bekamen. Am Mischpult war Christopher Haut tätig, der schon bei der Veranstaltung im vergangenen Jahr seinen Job hervorragend erledigt hatte.

Zum Repertoire von „Never Too Late“ gehören Stücke von Eric Clapton, den Blues Brothers, Joe Cocker, den Doobie Brothers und Elvis Presley, doch besonders stark kamen die Bluesbarden rüber, wenn sie sich an die Musik von Carlos Santana wagten. Fast vier Stunden standen die Musiker auf dem Podium, und nach dem letzten Stück „Verdammt lang her“ von Bap schwoll der Beifall mächtig an, Vier Zugaben folgten. Bei „Knocking on Heaven’s Door“ verließ ein Musiker nach dem anderen die Bühne, stellte sich davor und intonierte den Ohrwurm von Bob Dylan a cappella gemeinsam mit dem Publikum. Ein eindrucksvoller Abschluss des Konzertes. 

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