Neujahrsempfang beim Brandabschnitt-Süd der Kreisfeuerwehr

Neues Einsatzfahrzeug

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Der Landrat (2.v.l.) übergab das Fahrzeug an die Kreisfeuerwehr, vertreten durch Kreisbrandmeister Hartmut Staschinski, Axel Schmurdy, Vertreter des Fahrzeugbauers, Richard Meyer und dessen Stellvertreter Dieter Fricke (v.l.).

Walsrode - Das Jahr 2015 bleibt der Kreisfeuerwehr, Brandabschnitt-Süd, mit zwei ganz besonderen Einsätzen in Erinnerung. Außerdem gab es rechtzeitig zum Weihnachtsfest ein neues Einsatzfahrzeug, ein WLF mit einer Absetzvorrichtung für Wechselcontainer, für die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ), das Landrat Manfred Ostermann anlässlich des Neujahrsempfangs im Katastrophenschutzzentrum Schneeheide offiziell in Dienst stellte.

Eigentlich, so Brandabschnittsleiter-Süd, Richard Meyer, sei 2015 ein ganz normales Einsatzjahr gewesen – mit zwei Ausnahmen, an die sich die Einsatzkräfte wohl noch länger erinnern würden. Im Sommer mussten in Honerdingen zehn Tonnen radioaktiv verstrahlter Sondermüll geborgen werden. Und im September wurden mehrere Einsatzzüge der Kreisfeuerwehrbereitschaft alarmiert, um das erste Flüchtlingscamp im Nato-Lager Oerbke binnen zweier Tage aufzubauen und bereit zur Aufnahme von gut 1000 Flüchtlingen zu machen. Kurzfristig, so Meyer, habe auch noch der Logistikzug aktiviert werden müssen, um die 280 Einsatzkräfte mit Essen zu versorgen. Wie auch sonst habe die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Verbänden auch beim Aufbau des Camps sehr gut geklappt.

Geplante

Baumaßnahmen

Gute und ständige Ausbildung habe dazu beigetragen, dass die Freiwilligen Feuerwehren im südlichen Heidekreis reibungslos miteinander die unterschiedlichsten Einsatzlagen abarbeiten könnten, betonte Meyer vor den Mitgliedern der Ortskommandos. Auch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis und der Kreisspitze habe vorzüglich geklappt, dankte Meyer dem Landrat. Ostermann habe immer ein offenes Ohr für die Belange der Freiwilligen Feuerwehren und sei ein verlässlicher Partner.

Der Landrat betonte, dass bei den berechtigten Belangen der Wehren keine Abstriche gemacht würden. Dies sei mit der Politik abgestimmt, auch wenn der Heidekreis gerade einen leicht defizitären Haushaltsplan habe vorlegen müssen. Ostermann würdigte den schnellen und effektiven Einsatz der Wehren beim Aufbau des Flüchtlingscamps. Die FTZ in Soltau und das Katastrophenzentrum in Schneeheide könnten mit der Durchführung der geplanten Baumaßnahmen rechnen. Nachdem 2015 die Digitalisierung des Funkverkehrs mit Gesamtkosten von rund 900000 Euro abgeschlossen worden sei, stünden in diesem Jahr für Beschaffung und Baumaßnahmen rund 2,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Zu den Neuinvestitionen gehöre das neue Absetzfahrzeug, das zusätzlich mit einem Kran bestückt sei, so Ostermann. Wer wie die Freiwilligen Feuerwehren großes Engagement für die Allgemeinheit zeige, müsse mit gutem Gerät ausgestattet werden.

In einem kurzen Grußwort bedankte sich Kreisbrandmeister Hartmut Staschinski bei den Ortswehren für die geleistete Arbeit und beim Landkreis für die hervorragende Unterstützung.

hf

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