Angehende Bewegungspädagogen an den BBS Walsrode eingeschult

Neuer Bildungsgang als Pilotprojekt

Die angehenden Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang staatlich geprüfte Bewegungspädagogik.
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Die angehenden Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang staatlich geprüfte Bewegungspädagogik.

Walsrode – Ein neuer Bildungsgang, der sich als Pilotprojekt versteht und vollkommen neu in seiner Art ist, beginnt am 1. August an den Berufsbildenden Schule Walsrode. Der Standort ist für diesen Schulversuch exklusiv. Ab kommendem Monat werden sich Schülerinnen und Schüler in einer zweijährigen Ausbildung zum staatlich geprüften Bewegungspädagogen qualifizieren können.

Das Besondere daran ist, dass die Ausbildung, die eine praxisorientierte Zwischenform aus Sportstudium und Ausbildung zum Fitnesskaufmann/-frau darstellt, erstmals schulgeldfrei und an einer öffentlichen Schule angeboten wird.

Motiviert und erwartungsvoll

Die neuen Bewegungspädagogikanwärter wurden feierlich durch Schulleiter André Kwiatkowski und ihre zukünftigen Lehrkräfte in der Sporthalle der BBS Walsrode begrüßt und eingeschult. Für sie beginnt nun eine sowohl schulische, als auch sehr praxisbezogene Ausbildung, in der sie von Beginn an beispielsweise in Rehakliniken, Grundschulen, Sportvereinen oder Bewegungskindergärten arbeiten und zeitgleich Theorie in der Schule vermittelt bekommen. Ziel des Lehrgangs ist es, Fachkräfte für entsprechende Einrichtungen im Sport-, Gesundheits- und Freizeitbereich zu gewinnen.

Noch gibt es freie Plätze, die Nachfrage steige jedoch und Interessierte sollten sich möglichst bald an die BBS wenden, erzählte Kwiatkowski.

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler zeigten sich gespannt – auch das Kollegium blickt motiviert und erwartungsvoll auf das kommende Schuljahr. Lange war für die Umsetzung gekämpft worden, und nun ist es soweit.

Teamleiter des Bildungsgangs und Klassenlehrer Myrko Sternbeck, der auch seine Doktorarbeit über die neue Ausbildung verfassen wird, freut sich auf die neue Herausforderung ebenso wie seine Kolleginnen Marie Ahlbrecht (Bereichsleitung und Lehrkraft), Katharina Loges (Lehrkraft und Zuständige für den praktischen Anteil der Ausbildung) und Claudia Baden (Schulleitung/Abteilungsleitung Sozialpädagogik/pflegerischer Bereich).

Das Angebot gilt als Modellversuch des Landes Niedersachsen in Kooperation mit dem niedersächsischen Turnerverband und geht in eine fünfjährige Testphase, die wissenschaftlich betreut wird. Zudem sind die Inhalte mit denen des Landessportbundes synchronisiert. Voraussetzungen für eine Teilnahme sind der Realschulabschluss sowie Interesse an Sport und Bewegung. Nach absolvierter Ausbildung verlassen die die Absolventen die Schule mit dem erweiterten Realschulabschluss sowie ihrer Trainerlizenz.  alh

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