Sanierungs- und Anbauarbeiten auf dem Gelände der Kreisverwaltung in Bad Fallingbostel

Mehr Transparenz und Sicherheit als Ziele

Zurzeit finden umfassende Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten am Kreishaus in Bad Fallingbostel statt - Foto: Müller

Bad Fallingbostel - Auf dem Gelände der Kreisverwaltung in Bad Fallingbostel wird derzeit an allen Ecken und Enden gearbeitet. Baustaub und Lärm müssen noch einige Zeit ertragen werden, ehe die umfangreichen Sanierungs- und Anbauarbeiten um die Jahreswende herum abgeschlossen sind. Und dann wird das Kreishaus „hübsch“ sein – übersichtlich und noch überschaubarer für jeden Bürger.

Mehr Transparenz, eine übersichtlichere und moderne Verwaltung und mehr Sicherheit, das will auch Landrat Manfred Ostermann, der sich über jeden Fortschritt bei den Arbeiten freut.

Nach dem Abschluss des ersten Bauabschnittes, der Sanierung des Nordflügels (Trakt A) zum Ende des vergangenen Jahres, wurde im Januar mit dem zweiten Bauabschnitt und der Sanierung des Ostflügels von Trakt A begonnen.

Die umfassenden Arbeiten in den beiden Flügeln des roten Backsteinbaus umfassen Elektro-, Beleuchtungs- und Fenstererneuerung, Sonnenschutz und WC-Anlagen. Außerdem wurden Kältebrücken und Mauerwerksschäden beseitigt.

Im gleichen Zug erfolgt zurzeit eine Aufstockung des bisherigen Zulassungsbereiches und damit eine Erweiterung des ersten und des Dachgeschosses. Dadurch wird zusätzlicher Büroraum geschaffen. Die Kosten einschließlich der Baunebenkosten belaufen sich nach Auskunft der Pressestelle des Heidekreises für beide Bauabschnitte auf rund 2,6 Millionen Euro.

Ende Mai wurde der Anbau des Dienstleistungsbüros fertiggestellt. In diesem Zusammenhang wurde eine Aufzugsanlage am Trakt A angebaut, um alle Geschosse des Kreishauses barrierefrei zu erschließen. Der Eingangsbereich ist zur Empfangs-, Informations- und Wartezone umgestaltet worden. Zwei gleichberechtigte Eingänge – von der Vogteistraße über den Innenhof zum Trakt A und vom hinteren Parkplatz – erschließen künftig das neue Dienstleistungsbüro. Die Kosten dafür betragen rund 1,26 Millionen Euro.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zulassungsstelle und teilweise der Führerscheinstelle haben bereits Ende Mai die dort geschaffenen Arbeitsplätze bezogen.

Das Herrichten der Außenanlagen, besonders des Innenhofes, der heute noch Baustellenbereich ist, und des hinteren Parkplatzes zum beidseitigen Erreichen des neuen Dienstleistungsbüros als neuer Haupteingang wird im Spätherbst erfolgen. - mü

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