Bomlitz und Walsrode rücken näher zusammen / Finale mit großem Feuerwerk

Lichterfest verzaubert alle

Die Fackelläufer kommen, begleitet von der Alten Garde des Spielmannszuges Benefeld, die sich wieder aktiviert hat, vorbei an dem Lichterbild mit den beiden Ortsnamen Walsrode und Bomlitz. Fotos: Müller

Bomlitz – Das haben die Bomlitzer gut hinbekommen: Sie verbanden ihr zehntes Lichterfest rund um das Rathaus mit der ersten großen, gemeinsamen Aktion mit den Walsrodern. Sie empfingen zahlreiche Fackelläufer, die seit dem Mittag durch alle Dörfer der beiden Kommunen gelaufen waren, 105 Kilometer bei Sonne und teilweise heftigem Regen zurücklegten und gegen 20.30 Uhr auf dem Hindenburgplatz eintrafen.

Die Alte Garde des Spielmannszugs Benefeld begleitete die Gruppe auf den letzten Metern musikalisch. Natürlich waren die 75 Läufer unterwegs schon von vielen Bürgern in den Ortschaften gefeiert worden.

Bomlitz' Bürgermeister Michael Lebid empfing nicht nur die sportliche Gruppe, sondern auch Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring und freute sich sehr über den Erfolg der Veranstaltung. Direkt neben den beiden Bürgermeistern war ein großes Lichterfeld entzündet worden, das die Namen der beiden Orte sehr plakativ zeigte.

Es war ein Lichterfest mit einigen bewegenden Geschichten, mit einer starken Dorfgemeinschaft, die sich mit mehr als 20 Vereinen und zahlreichen Aktivitäten präsentierte. Da war die 14-jährige Rollstuhlfahrerin Sarah aus Bad Fallingbostel, die der eigentliche Star des Nachmittages war. Nach einer schweren Erkrankung mischt sie nun wieder mit bei den Benefelder Cheerleadern und begeisterte mit ihrer Tanznummer auf der Bühne vor dem Rathaus. „Es hat mir so viel Spaß gemacht“, sagte sie später ganz entspannt auf dem grünen Rasen des Hindenburgplatzes.

Michael Lebid hatte nach einem ökumenischen Gottesdienst und der Sportlerehrung das Fest mit einem zünftigen Fassbier-Anstich eingeleitet. Freibier für kurze Zeit für alle, und dann war Action angesagt an den verschiedensten Ständen. Mit dabei eine Abordnung der Partnerstadt Kubicek aus Polen: der stellvertretende Bürgermeister, der Feuerwehrpräsident und viele andere gute Freunde aus diesem Kontakt, der nun schon fast 20 Jahre besteht.

Bomlitz feierte und informierte. Warb für Unterschriften gegen die beabsichtigten Gasbohrungen, stellte den neuen Bürgerbus vor, wann immer er auch seine ersten Runden drehen wird, sah viele ehrenamtliche Helfer rund um die tüchtige Martina Winkelmann im Einsatz, die „den Hut aufhatte“ für dieses Fest. Die Eltern der Grundschule hatten kräftig Kuchen gebacken, und auch andere Stände boten kulinarische Verlockungen. Und für musikalische Unterhaltung wurde vielseitig gesorgt.

Alles war gut in Bomlitz, sodass auch der Regen am Abend nicht so sehr störte. Das Feuerwerk wurde vorgezogen. „Es war so super“, sagte Sonntagmorgen Martina Winkelmann. „Und wir machen das alles wieder.“  mü

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